Posted December 31st, 2008
by admin
49 Jahre saß er hinter Gittern – so lange wie kein anderer deutscher Häftling. Jetzt starb Heinrich Pommerenke. Die Aufseher fanden ihn tot in seinem Bett im Gefängniskrankenhaus. Pommerenke saß wegen Ermordung von vier Frauen, sieben Mordversuchen, zwei Vergewaltigungen und sechs Raubüberfällen.
Schwerkrank war er zuletzt, alt und vereinsamt. Heinrich Pommerenke, bei seiner Verurteilung als „Bestie in Menschengestalt“ gescholten, hat bis zu seinem Tod einen einsamen Rekord gehalten: Der Frauenmörder, der am Samstag im Gefängniskrankenhaus Hohenasperg bei Ludwigsburg im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer Blutkrankheit starb, saß seit fast fünf Jahrzehnten im Gefängnis – so lange wie kein anderer in Deutschland.
Sein Fall ist ohne Beispiel in der deutschen Justizgeschichte, nicht nur, was die Brutalität seiner Verbrechen angeht. Erst vor vier Jahren stufte ein Gutachter den alten kranken Mann als ungeeignet für eine Entlassung ein, obwohl seine Strafe seit 2001 als verbüßt galt. Wenig verwunderlich: In all den Jahrzehnten bekam Pommerenke nur wenige Stunden Therapie – das jahrelange Ringen seines Anwalts um weitere Angebote scheiterte an der Bürokratie.
2007 schließlich schien endlich der Durchbruch geschafft: Pommerenke wurde in die sozialtherapeutische Anstalt auf dem Hohenasperg verlegt – doch wieder einmal zerstob die Hoffnung. Nach einem Dreivierteljahr wurde die Aufnahme des Langzeithäftlings ins Therapieprogramm abgelehnt.
Von der DDR in die Bundesrepublik
Der gebürtige Mecklenburger Pommerenke, Anfang der 1950er Jahre aus der DDR in die Bundesrepublik gekommen, verübte schon als junger Mann in Süddeutschland erste Verbrechen, auch im österreichischen Bregenz geht er auf Raubzug, in Schaffhausen in der Schweiz wurde er wegen Vergewaltigung verurteilt. Am 19. Juni 1959 ging Pommerenke endlich ins Netz der Polizei. Damals stand die Berliner Mauer noch nicht, Willy Brandt sollte erst zehn Jahre später Bundeskanzler werden, ein Jahrzehnt zuvor war die Todesstrafe in Deutschland abgeschafft worden.
Seine frühe Biografie ist blutig: Nach einer ärmlichen und lieblosen Jugend schlägt sich Pommerenke zunächst bei Schaustellern durch, als Verkäufer in Bahnhofskiosken und als Schlafwagenkellner in Fernzügen. In Hornberg im Schwarzwald arbeitet er als Tellerwäscher und kickt auf dem Bolzplatz mit den Schäuble-Brüdern Wolfgang und Thomas. Ende der 50er Jahre stellt er sich endgültig ins Abseits – und versetzt die Menschen im Südwesten in Angst und Schrecken. Vier Frauen ermordet Pommerenke auf brutale Weise. Er vergewaltigt, raubt, stiehlt, mal schlägt er in Karlsruhe zu, mal in Hornberg, in Singen, in Triberg oder Baden-Baden.
Nur durch einen Zufall wird Pommerenke gefasst – ein Schneider aus Hornberg entdeckt ein abgesägtes Gewehr in einer Aktentasche, die Pommerenke dort hatte liegen lassen. Oder war es Absicht? „Ich hatte keinen Ausweg mehr. Ich wollte verhaftet werden“, sagte Pommerenke 2006 in einem langen Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.
“Vor Ihnen sitzt der Teufel”
Insgesamt 65 Straftaten gesteht Pommerenke der Polizei und sagt den Beamten: „Vor Ihnen sitzt kein Mensch, sondern der Teufel.“ Das Landgericht Freiburg verhängt sechsmal lebenslanges Zuchthaus, dazu – aus Einzelstrafen von zusammen 156 Jahren – weitere 15 Jahre Gesamtstrafe. Und der damalige Oberstaatsanwalt beschwört 1960 eine regelrechte Höllenstrafe: Hinter Pommerenke „werden sich neun Tore schließen, durch die er nie mehr herauskommen soll“, sagt er voraus. „In die neunte Hölle Dantes muss er hinein.“
Erst 34 Jahre später setzte Pommerenke zum ersten Mal wieder einen Fuß vor die Tür des Gefängnisses in Bruchsal bei Karlsruhe, in dem er – ebenso wie der frühere RAF-Terrorist Christian Klar – die meiste Zeit seiner Haft verbrachte. Den Ausflug nahm der JVA-Direktor auf seine Kappe, während der damalige baden-württembergische Justizminister Thomas Schäuble in einer Radiosendung sagte, der Mörder, mit dem er als Kind Fußball gespielt habe, dürfe nicht wieder aus der Haft kommen. Pommerenke selbst gab aber auch vor seinem Tod zu bedenken, dass seine Lebensfähigkeit in Freiheit zunächst erarbeitet werden müsse: „Ich möchte nicht entlassen werden, wenn die Frauen vor mir schreiend davon laufen müssen.“
Geistig lebendig, gesundheitlich angeschlagen
Sogar das Bundesverfassungsgericht nahm sich Mitte der 90er Jahre des Falls an und entschied, es sei mit der Menschenwürde unvereinbar, die Chance auf Freiheit auf einen „von Siechtum und Todesnähe gekennzeichneten Lebensrest zu reduzieren“. Anders ausgedrückt: Es gibt ein Recht auf ein würdevolles Lebensende in Freiheit. Pommerenke, gegeißelt als „Scheusal vom Schwarzwald“, litt damals an Nierenkrebs, die Ärzte gaben ihm maximal fünf Jahre. Doch aus Sicht eines Sachverständigen war die Rückfallgefahr bis zuletzt nicht ausgeräumt.
Zuletzt galt Pommerenke – geistig lebendig, aber gesundheitlich schwer angeschlagen – als Exempel für die einen, die ihn für immer wegsperren wollten, Justizskandal für die anderen, die Lockerungen forderten. Denn nach ihrer Überzeugung widerspricht die lange Strafhaft dem Ziel eines humanen Strafvollzugs und der Humanität der Gesellschaft insgesamt. Unbegrenzte Freiheit hätte für Pommerenke nach all den Jahrzehnten hinter Stahltüren auch zu einer Strafe werden können. Dennoch hatte er eine Vorstellung von Freiheit. Was er machen würde, wenn er draußen wäre? „Schnecken und Fische züchten. Mich in der Natur bewegen“, sagte Pommerenke im Gespräch.
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Posted December 31st, 2008
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Frage an unsere Pädagogin:
Schönen guten Tag,
unsere 7 jährige Tochter geht nun in die 2. Klasse. Die Schule hatte im letzten Jahr halbwegs gut angefangen, aber schon im ersten Elterngespräch bekam ich von ihrer Leherin gesagt sie sei in allem zu langsam. Außerdem passt sie nicht auf. Das habe ich nun ein Jahr mit angesehen und versucht abends mit ihr zu üben. Aber auch nachzuholende Hausaufgaben und Übungen gestalten sich als sehr schwierig, da unser Kind dann einfach durchdreht, weint und meint sie sei zu dumm. Das sagt sie wörtlich. Ich versuche ihr zu erklären, dass sie nur ein wenig üben müsse und manchmal eben nicht alles gleich funktioniert. Das nützt nichts. Wenn sie sich dann wieder beruhigt hat (was schon mal 30 min dauert) dann macht sie die Aufgaben ganz ordendlich. Oft vergisst sie ihre Hefte für die Hausaufgaben in der Schule (das gab auch schon ärger), weil sie nicht zugehört hat. In ihrem Zeugnis bescheinigt ihr die Leherin ein sehr gutes Allgemeinwissen, aber das reicht eben nicht.
Vielleicht mache ich mir ja auch ganz überflüssiger weise Sorgen, aber es tut mir in ser Seele weh, dass sie nicht gern in die Schule geht und sagt sie sei zu dumm.
Auch möchte sie gern mal die beste in irgendetwas sein und erzählt mir dann sie hätte irgendetwas als einzige gut gekonnt (stimmt manchmal nicht). Ich glaube aber nicht, dass ihr anlass gegeben hätte sie müsse mir etwas beweisen. Ich versuche ihr eher zu erklären eine 3 oder 4 ist doch nicht s schlimm und sie wird es schon schaffen auch mal eine besser Note zu bekommen.
Um ihre soziale Kompetenz hatte ich mir eigendlich auch nie viele Sorgen gemacht, sie spielt am Wochenende viel mit den anderen Kindern. Ab und zu meint sie aber sie habe gar keine Freunde (vor allem wenn sie ihre Wutanfälle bei Hausaufgaben hat). Wenn ich versuche nachzufragen, dann meint sie die anderen Kinder mögen sie eigendlich gar nicht und kommen nur zum spielen weil kein anderer zur verfügung steht. In solchen Momenten weiß ich nicht was ich tun soll.
Eigentlich interessiert mich nicht, ob sie ein 1 oder 3 schreibt, aber ich habe angst, dass diese Unlust an der Schule und ihre Demotivation bleibt. So wird sie denke ich auch von der Leherin falsch eingeschätz und zeigt nicht, was in ihr steckt. Ich habe auch ein Belohnungssystem eingeführt (besser aufpassen = kleine Überraschung). Leider noch nicht so lange, kann also noch nicht sagen, ob es was bringt. Wir haben es auch mit Sport (Erfolgserlebnisse) versucht. Aber was nicht gleich gut funktioniert endet oft in einem Wutanfall. Wir sind ratlos….
Viele Grüße Familie Walter
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Was unsere Pädogogin rät:
Sehr geehrte Familie Walter,
danke für Ihre Anfrage.
Es ist sehr schade, dass Ihre Tochter nicht mehr gern zur Schule geht. Dies kann verschiedene Ursachen haben, die auch vor Ort abgeklärt werden sollten.
Wenn Sie schreiben, dass das Kind ein gutes Allgemeinwissen hat und auch bei entsprechender Motivation seine Aufgaben gut erledigen kann, scheint sie keine Lernprobleme zu haben. Es kann dann sein, dass sie sich in der Schule langweilt und nicht aufpasst. Dadurch schafft sie ihre Aufgaben nicht.
Zum anderen kann auch eine Aufmerksamkeitsstörung vorliegen. Dies erklärt das nicht Zuhören und das häufige Vergessen verschiedener Dinge. Geringes Selbstwertgefühl, Mittelpunktstreben oder auch Wutanfälle sind bei solchen Kindern nicht selten und man muss Ihnen mit entsprechender Konsequenz entgegentreten.
Wichtig ist auch in einem solchen Fall ein gut strukturierter Tagesablauf mit ausreichenden Erholungsphasen. Hausaufgaben und intensives Üben sollten für Kinder der zweiten Klasse maximal 30 Minuten täglich betragen. Versuchen sie eher „hintenherum“ zu üben. Dies kann sich bei Hausarbeiten sehr gut ergeben (Rechenaufgaben, Einkaufszettel schreiben, Rezepte oder Gebrauchsanweisungen lesen und anderes) oder mit verschiedensten Spielen durchgeführt werden. Mit Memory oder auch Puzzels können Aufmerksamkeit und Konzentration geschult werden. Mit alten Spielen, wie „Ich sehe was, was die nicht siehst..“, Kofferpacken oder anderen können Zuhören und Merkfähigkeit geübt werden. Ihre Tochter muss das Gefühl haben, dass sie spielt und nicht „lernt“.
Mit einem Belohnungssystem sind Sie durchaus auf dem richtigen Weg. Die Aufgaben müssen dabei sehr konkret gefasst sein, damit das Kind nicht überfordert ist und auch genügend Erfolgserlebnisse haben kann. So sollte sich das Mädchen anfangs auf einen Schwerpunkt konzentrieren, später könnte dann noch ein zweiter hinzu kommen. Die Ziele müssen dann erfolgsabhängig gestellt werden.
Sprechen Sie auch noch einmal in Ruhe mit der Lehrerin, welche Aufgaben Ihre Tochter in der Schule erhalten kann um mehr Anerkennung von den Mitschülern zu erhalten.
Ich rate Ihnen auch, eine schulpsychologische Beratungsstelle oder einen Schulpsychologen aufzusuchen, damit Sie dort auch Hinweise zu Übungsschwerpunkten bekommen können. Vielleicht werden dort auch Trainingsprogramme angeboten.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
E. Müller
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Posted December 31st, 2008
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Die Bundesregierung baut ihre Unterstützung für Familien im kommenden Jahr weiter aus. Mit dem Familienleistungsgesetz werden Familien mit Kindern ganz gezielt finanziell gefördert und steuerlich entlastet. Außerdem tritt das Kinderförderungsgesetz in Kraft. Es beschleunigt den Ausbau eines qualitativ
hochwertigen Betreuungsangebotes und eröffnet so den Eltern echte Wahlmöglichkeiten.
Ein neues Modellprogramm gibt wertvolle Impulse für generationenübergreifendes Freiwilliges Engagement. Hinzu kommen die Großelternzeit zur Unterstützung von jungen Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder und die deutliche Aufstockung des Programms “Schulverweigerung – Die 2. Chance”.
Wesentliche Änderungen ab dem 1. Januar 2009 im Überblick:
* Familienleistungsgesetz:
Das Kindergeld steigt jeweils monatlich für erste und zweite Kinder um 10 Euro auf 164 Euro, für dritte Kinder um 16 Euro auf 170 Euro sowie für vierte und weitere Kinder um 16 Euro auf 195 Euro. Zudem wird der Kinderfreibetrag in der Steuer um 216 Euro auf 6024 Euro jährlich angehoben. Davon profitieren Eltern, die zusammen ein Bruttoeinkommen von mehr als rund 67.000 Euro haben oder Alleinerziehende, die mehr als rund 35.000 Euro brutto verdienen.
Künftig wird es einfacher, Familien unterstützende Dienstleistungen steuerlich geltend zu machen. Die Förderung wird auf einheitlich 20 Prozent der Aufwendungen von bis zu 20.000 Euro (höchstens 4.000 Euro) pro Jahr ausgeweitet, die von der Steuerschuld abgezogen werden können.
* Kinderförderungsgesetz (KiföG):
Mit dem KiföG schaffen Bund, Länder und Kommunen die entscheidenden Voraussetzungen, damit bis zum Jahr 2013 bundesweit jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Platz in der Kita oder bei einer Tagesmutter findet. Die erweiterten Bedarfskriterien, die schon in der Ausbauphase bis zum 31. Juli 2013 gelten, eröffnen noch mehr Kindern als bisher die Chance auf frühe Förderung.
Zudem sollen ab dem 1. Januar nicht mehr nur berufstätige Eltern einen gesicherten Betreuungsplatz erhalten, sondern auch diejenigen, die Arbeit suchen. Ab dem 1. August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz vom vollendeten ersten Lebensjahr an für alle Kinder.
* Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes:
Die Regelungen zu Elterngeld und Elternzeit werden gezielt verbessert:
Künftig gilt eine einheitliche Mindestbezugszeit des Elterngeldes von zwei Monaten. Die Anträge können flexibler gestellt werden. Für minderjährige sowie junge volljährige Eltern in Ausbildung vergrößern sich die Chancen neben der Sorge für das Neugeborene auch noch ihre Ausbildung abzuschließen: Die Großeltern haben nun einen eigenen Anspruch auf Großelternzeit, um die jungen Eltern bei der Betreuung des Enkelkindes zu unterstützen.
Auch die besonderen Belange von ehemaligen und aktiven Wehr- und Zivildienstleistenden werden bei der Einkommensermittlung besser berücksichtigt.
* Start Modellprogramm “Freiwilligendienste aller Generationen”:
In bundesweit mehr als 45 Modellstandorten investieren Freiwillige mindestens acht Stunden pro Woche für ein Projekt – und das verlässlich über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Plätze gibt es beispielsweise in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Sport, oder Bildung, Kultur, Nachbarschaftshilfe oder Familienassistenz. Dazu schließen die Ehrenamtlichen verbindliche Vereinbarungen mit ihrem “Arbeitgeber”.
Im Gegenzug haben sie einen Anspruch auf Qualifizierung sowie eine kontinuierliche Betreuung und Begleitung.
* “Schulverweigerung – Die 2. Chance”:
Das Bundesfamilienministerium bündelt und verstärkt im kommenden Jahr seine Angebote, die Jugendliche und ihre Eltern unterstützen, wenn es Probleme in der Schule und Ausbildung gibt. Das erfolgreiche Programm der Kompetenzagenturen wird deutlich ausgebaut und in den nächsten drei Jahren mit mehr als 143 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterfüttert.
Die künftig bundesweit 400 Standorte bilden nicht nur ein flächendeckendes Netz an Hilfeeinrichtungen für Schülerinnen und Schüler, die Gefahr laufen, den Kontakt zur Schule zu verlieren. Sie sind auch Anlaufstellen für Eltern und Lehrer, die gemeinsam mit den Jugendlichen die notwendigen Schritte zum Schulabschluss vereinbaren.
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Posted December 31st, 2008
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New York – Trostpflaster für die scheidungsgeplagte Madonna: Ihre «Sticky & Sweet»-Tour brachte im Jahr 2008 in Amerika gut 105 Millionen Dollar in die Kassen und ist damit die erfolgreichste US-Konzerttournee des Jahres.
Auf dem zweiten Platz folgt mit 94 Millionen Dollar die kanadische Popsängerin Celine Dion, die nach einem jahrelangen Engagement in Las Vegas erstmals wieder auf Konzertreise gegangen war. Wie das US-Musikmagazin «Pollstar» weiter berichtete, belegte die kalifornische Rockband Eagles mit 73,4 Millionen Dollar den dritten Rang, gefolgt vom Countrymusiker Kenny Chesney (72,2 Millionen) und der Rockband Bon Jovi (70,4 Millionen).
Madonnas Einspielergebnisse waren beachtlich, kamen aber an die ewigen Rekordzahlen nicht heran. 2007 hatte die New-Wave-Band The Police nach ihrer vorübergehenden Wiedervereinigung gut 133#Millionen Dollar eingespielt. Den absoluten Spitzenplatz halten mit 162 Millionen Dollar die Rolling Stones im Jahr 2005.
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Posted December 31st, 2008
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Die bevorstehende Silvesternacht dauert eine Sekunde länger als gewohnt. Eine Stunde nach dem Jahreswechsel wird nämlich eine Schaltsekunde eingeschoben. Damit werden die Uhren erneut an die Erdrotation angepasst.
Verordnet hat die zusätzliche Sekunde der Internationale Erd-Rotations-Service (IERS) in Paris. Damit werden die Atomuhren wieder mit der Erdrotation in Einklang gebracht, die naturgemäss Schwankungen unterliegt. Seit 1967 wird die Sekundenlänge anhand der Schwingung des Cäsiumatoms bestimmt. Ein Tag umfasst 86 400 atomare Sekunden. Der astronomische Tag ist dagegen durchschnittlich zwei Millisekunden länger.
Damit der Unterschied zwischen den beiden Zeitskalen nicht zu gross wird, wird er regelmässig mit einer Schaltsekunde korrigiert. Eine Stunde nach dem Jahreswechsel ist es wieder so weit. In der Schweiz erfolgt die Anpassung wie folgt: 00:59:59, 00:59:60, 01:00:00, 01:00:01. In der Schweiz ist das Bundesamt für Metrologie (METAS) in Bern-Wabern für die Realisierung und Verbreitung der offiziellen Schweizer Zeit verantwortlich. Über den Zeitserver ntp.metas.ch können auch Computeruhren synchronisiert werden. Den Zeitimpuls liefert eine der hoch genauen Atomuhren des METAS.
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Posted December 31st, 2008
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Der Autobauer Audi denkt angesichts der steigenden Nachfrage nach kleineren Autos an einen Ausbau seines neuen A1 zur Modellfamilie. “2010 und in den Jahren danach haben wir noch einiges im Köcher, da wird sicherlich auch im Kleinwagenbereich das eine oder andere kommen”, sagte Audi-Chef Rupert Stadler der Nachrichtenagentur dpa.
HB INGOLSTADT. “Der A1 könnte eine Modellfamilie werden. Ideen haben wir viele.” Mögliche Varianten würden aber schrittweise nach der Einführung des Startmodells 2010 auf den Markt gebracht.
Derzeit bietet Audi von seinen derzeitigen Baureihen zahlreiche Varianten an, beispielsweise Kombi- (Avant) oder Sport-Versionen (S3, S4, S6, S8). Bis 2015 seien 40 neue Modelle geplant, sagte Stadler. Auch der vor einigen Jahren eingestellte A2 werde wahrscheinlich wieder kommen. “Die Mannschaft ist absolut pro A2 eingestellt.” Die Einführung sei aber frühestens im nächsten Jahrzehnt denkbar. “Wenn wir was bringen, dann muss das Ding sitzen.”
Das Absatzziel für dieses Jahr bestätigte Stadler nach erneut soliden Absatzzahlen im November nochmals. “Wir gehen fest davon aus, die eine Million, die packen wir.” Eine Prognose für das kommende Jahr sei derzeit nicht möglich. “Keiner hat derzeit ein Gefühl dafür, wann die Talsohle erreicht wird. Wir schauen aber mit Zuversicht ins nächste Jahr, auch wenn es brutal hart wird.” Audi werde die Produktion gegebenenfalls anpassen. Nach derzeitiger Planung bleibe es zunächst aber bei der angekündigten fünftägigen Verlängerung des Weihnachtsurlaubes. “Wir sind vorsichtige Kaufleute und fahren auf Sicht.”
Durch die verlängerten Ferien liege der Ausstoß um rund 2000 Fahrzeuge unter der ursprünglich geplanten Menge, sagte Stadler. Kurzarbeit beispielsweise wie beim Konkurrenten Daimler in Stuttgart sei derzeit kein Thema. Von den aktuellen Kürzungen betroffen sei beispielsweise der TT, dessen Produktion ruhe. “Der TT ist Saisongeschäft. Wir produzieren keine Autos, wo heute der Kunde nicht klar ist.” Beim A6 und A8 sei der Ausstoß zurückgefahren worden. “Die oberen Segmente sind zur Zeit natürlich unter Druck, aber das ist der Krise geschuldet.” Gut liefen hingegen der A3 und A4.
Vorantreiben wollen die Ingolstädter auch ihren Verkauf von Diesel-Fahrzeugen in den USA. So soll dort Anfang kommenden Jahres eine Diesel-Variante des Geländewagens Q7 kommen. Für den Herbst ist die Einführung eines weiteren Selbstzünders geplant. Langfristig traue er dem Diesel in den USA einen Marktanteil von 15 Prozent zu, sagte Stadler. Um die eher an Benziner gewöhnten Kunden in Übersee mit der Technik vertraut zu machen, will Audi dort verstärkt Testfahrten anbieten.
Von der bisherigen Strategie, sich bei Rabatten zurückzuhalten und dafür ein geringeres Wachstum in Kauf zu nehmen, werde Audi aber nicht abweichen, betonte der Vorstandschef. “Wir wollen qualitativ wachsen und das Stück für Stück. Volumen ist kein Ziel an sich.”
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Posted December 31st, 2008
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dpa STUTTGART/LEIPZIG. Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche erweitert die Modellpalette beim Absatzbringer Cayenne. Den in Leipzig montierten sportlichen Geländewagen gibt es jetzt auch als Dieselvariante.
Der Diesel soll im Februar in den Handel kommen. Die Produktion habe bereits begonnen, teilte Porsche mit. Ausgerüstet ist der Cayenne mit einem Dreiliter-V6- Turbodieselmotor mit 240 PS. Die Motoren liefert die VW-Tochter Audi. Der Verbrauch wird mit 9,3 Litern auf 100 Kilometer angegeben.
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Posted December 31st, 2008
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dpa KOBLENZ. Fährt ein Autofahrer seinen falsch geparkten Wagen kurz vor dem Abschleppen weg, muss er trotzdem Kosten für den Abschleppdienst tragen. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Urteil.
Das beauftragte Abschleppunternehmen könne dann die Hälfte des Entgeltes berechnen, das nach dem Abschleppen in Rechnung gestellt worden wäre. Dies gelte auch, wenn nach dem abgebrochenen Abschleppvorgang ein anderes Fahrzeug abgeschleppt und auch hierfür Kosten in Rechnung gestellt worden seien (Az.: drei K 416/08.KO).
Das Gericht wies die Klage einer Frau ab, die ihren Wagen im absoluten Halteverbot in Koblenz geparkt hatte. Bevor das Auto abgeschleppt wurde, fuhr die Frau ihren Wagen weg. Der Abschleppdienst entfernte daraufhin ein anderes Fahrzeug. Die Frau erhielt dennoch eine Rechnung, die auch die Kosten für den abgebrochenen Abschleppvorgang beinhaltete. Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes können die Beteiligten vorgehen, indem sie einen Antrag auf Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz stellen.
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Posted December 31st, 2008
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Nach ihrer kurzzeitigen Erholung zum Wochenauftakt fallen die Preise für Rohöl und Gold wieder zurück. Für den fallenden Ölpreis werden einmal mehr Rezessionssorgen verantwortlich gemacht. Diese haben den Ölpreis auf Jahressicht insgesamt um 60 Prozent zurückgeworfen.
HB FRANKFURT. Der Ölpreis hat am Dienstag wieder nachgegeben. Händler sagten, die Nahostkrise werde von den Rezessionsängsten überlagert. Das Fass (159 Liter) US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um 1,3 Prozent auf 39,48 Dollar. Ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit 40,14 Dollar ein Prozent weniger als am Vortag.
Der Ölpreis hat in diesem Jahr einige Kapriolen geschlagen. Dem Anstieg auf ein Allzeithoch von 147 Dollar im Sommer folgte der Absturz im Sog der Finanzkrise. Die sinkende Nachfrage angesichts der Konjunkturschwäche sorgte für ein Überangebot an Öl. Auf Jahressicht hat sich Öl damit um 60 Prozent verbilligt.
Beim Gold ist die Jahresbilanz für die Anleger etwas erfreulicher, obwohl auch der Goldpreis weit unter seinem Jahreshoch von über 1 000 Dollar notiert. Mit rund 870 Dollar kostet die Feinunze (31,1 Gramm) am Dienstag knapp ein Prozent weniger als am Vorabend, aber rund vier Prozent mehr als vor Jahresfrist. In Euro gerechnet ist das Jahresplus mit gut sieben Prozent ein wenig höher.
Kupfer zog am Dienstag um 0,5 Prozent auf 2 910 Dollar je Tonne an. Auf Jahressicht hat sich das für die Baubranche wichtige Metall 2008 etwa um 55 Prozent verbilligt. Die Aussicht auf eine weltweite Rezession mit deutlich sinkender Nachfrage sogar aus China hatte vor allem in der zweiten Jahreshälfte den Preis belastet.
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Posted December 31st, 2008
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Im Internet wurde nun der Trailer zum Film “Two Lovers” veröffentlicht. Hauptdarsteller sind Joaquin Phoenix und Gwyneth Paltrow. James Gray führte Regie.
Die Story handelt von einem Mann, der in Brooklyn lebt. Seine Familie besteht darauf, dass er eine bestimmte Frau heiratet. Doch er verliebt sich in seine Nachbarin.
Amerikanischer Kinostart wird der 13. Februar 2009 sein.
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