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Achtung: Motivationsfalle! Welchen Teufelskreis Eltern vermeiden sollten / Mein Kind – ein Mobbing-Täter?


Nicht jedes Fach macht Spaß. Im Unterricht oder danach bei den Hausaufgaben, gibt es immer wieder Phasen in denen Kinder sich langweilen oder einfach keine Lust haben. Für Eltern kann das “Null-Bock-Verhalten” ihres Kindes schnell zur Geduldsprobe werden. Aber wie reagieren Eltern richtig, wenn ihr Kind lustlos ist und einfach nicht tut was es soll?

Im Kapf gegen die Lustlosigkeit können Belohnungssysteme helfen. Sie einzusetzen macht Eltern und Kindern Spaß und ist dazu noch sehr erfolgreich. Damit Sie die gewünschten Erfolge schnell erreichen, sollten Sie unsere folgenden Tipps für richtiges Belohnen beachten.

Durchbrechen Sie den Teufelskreis

Schauen Sie sich den folgenden Teufelskreis genau an und Sie erkennen leicht, wo und wie das beiderseitige Verhalten zu ändern ist. Wenn Sie das nächste Mal die Hausaufgaben Ihres Kindes überprüfen und Fehler entdecken, sollten Sie sich fragen, was Ihr Kind gut gemacht hat.

Motivationsfalle

1. Kind macht Fehler
2. Fehler wird kritisiert
3. Kind ist frustriert
4. Kind verliert Zutrauen in seine Fähigkeiten
5. Selbstbewusstsein schwindet
6. Kind strengt sich nicht mehr an

Mit der richtigen Belohnung, zum Beispiel einem Lob, kann der negative Teufelskreis, also damit auch die negative Zuwendung, leicht durchbrochen werden. Ihr Kind fühlt sich nicht mehr ständig angemeckert, dadurch wird sein Widerstand geringer, sich Ihre konstruktive und positive Kritik anzuhören. Da seine Anstrengungen und Leistungen berücksichtigt werden, gewinnt es Zutrauen in sein Können. Und weil alle Kinder gerne gelobt werden, wird sich auch Ihr Kind anstrengen, um künftig diese positive Rückmeldung zu bekommen.
Bei dieser Vorgehensweise muss das ausgesprochene Lob jedoch ernst gemeint sein und beim Kind als ehrliche Aussage ankommen. Wenn Ihr Kind spürt, dass Ihr Lob konstruiert ist und nicht ehrlich Ihre Meinung widerspiegelt, dann wirkt es auch nicht motivierend.

So wird Ihr Kind motiviert

1. Kind macht (weniger) Fehler
2. Lob für Teilerfolg
3. Kind fühlt sich belohnt, ist motiviert
4. Kind gewinnt Zutrauen in seine Fähigkeiten
5. Selbstbewusstsein wächst
6. Kind strengt sich künftig weiter an

Welche Belohnungen wirken gut?

Eine Belohnung ist natürlich immer nur dann wirksam, wenn sie vom Kind auch als eine solche empfunden wird. Falls Sie also mit einem Verstärkerplan arbeiten möchten, ist es sinnvoll, mit Ihrem Kind gemeinsam eine Liste von erstrebenswerten Belohnungen aufzustellen. Das sollten in erster Linie immaterielle Dinge sein oder preiswerte Mini-Geschenke. Die Belohnungen dürfen nicht zu kostspielig sein, da das Programm auf Dauer sonst nicht durchgehalten werden kann. Letztlich geht es hier nicht um den materiellen Wert der Belohnung, sondern um die Anerkennung der Leistungen Ihres Kindes. Erwünschtes Verhalten


Mein Kind – ein Mobbing-Täter?

Vor wenigen Jahren war das Wort mobbing noch weitgehend unbekannt, in letzter Zeit jedoch häufen sich Vorfälle, bei denen besonders Grundschulkinder in der Schule oder auch im Internet durch Psychoterror und Intrigen schikaniert werden. Wo es Mobbing-Opfer gibt, gibt es auch unweigerlich Mobbing-Täter. Lesen Sie hier, was Sie tun können, wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind andere mobbt.

Erschreckende Ergebnisse hat 2007 eine Online-Studie der Universität Koblenz/Landau erbracht, bei der über 50% der rund 2000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 angaben, schon mindestens einmal direkt von Mobbing betroffen gewesen zu sein.

Direktes Mobbing: Damit sind gezielte körperliche und wiederholte Aggressionen und verbale Angriffe gegenüber Schwächeren oder das bewusste Ausschließen aus einer Gruppe gemeint. Entscheidend dabei ist, dass sich die Opfer nicht wehren können und die Attacken über einen längeren Zeitraum wiederholt passieren.

Auch das Klassenzimmer ist nicht sicher

Glauben viele Eltern Ihre Kinder im Klassenraum oder in der Schule in Sicherheit, so irren Sie sich. Mobbing findet weitaus am häufigsten direkt im Klassenraum statt, meistens in den großen Pausen. Sobald also die Lehrkraft den Raum verlässt und die Kids nicht mehr unter direkter Aufsicht stehen, kann die Schikane von Mitschülern beginnen. Dabei sind Mädchen ebenso wie Jungen betroffen, sowohl als Täter als auch als Opfer.

Und wenn Ihr Kind der Täter ist?

Nicht alle Täter sind schlechte Menschen, sondern haben in bestimmten Situationen aus einem individuellen Grund diese Form der Interaktion ausgewählt. Jedes Kind, das ein anderes Kind schikaniert, bedroht oder beleidigt, muss zur Rechenschaft gezogen werden und erkennen, dass diese Form der Machtausübung nicht akzeptiert wird. Natürlich kann es auch mal passieren, dass Ihr gut erzogener und intelligenter Nachwuchs etwas tut, was nicht in Ordnung ist. Sollte Erfahrungen gehören zum Leben dazu, schließlich machen wir alle Fehler. Wichtig ist jedoch dabei, dass solches Verhalten nicht ignoriert, sondern offen besprochen und revidiert wird. Wenn Sie also feststellen, dass Ihr Kind andere Klassenkameraden oder Freunde wiederholt bedroht und beleidigt, so schließen Sie nicht die Augen davor, sondern kommen Sie Ihren Erziehungsauftrag nach. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei angemessen zu reagieren.

8 Tipps zum Umgang mit dem eigenen Kind, wenn es jemanden gemobbt hat

1. Sprechen Sie Ihr Kind direkt auf sein Verhalten an und belegen Sie es unter Umständen mit Beweisen. Ausreden dürfen keine Chance haben.
2. Versuchen Sie herauszufinden, ob Ihrem Kind bewusst ist, was es dem anderen antut.
3. Wecken Sie Verständnis für die Gefühle und Ängste des anderen.
4. Fordern Sie eine Entschuldigung und eine Wiedergutmachung. Nehmen Sie dabei die Vorschläge Ihres Kindes ernst.
5. Achten Sie darauf, dass die vereinbarten Ergebnisse von Ihrem Kind auch umgesetzt werden.
6. Setzen Sie eine logische Konsequenz als Strafe um. Handelt es sich beispielsweise um E-Mail Mobbing, können Sie das Internet für einen gewissen Zeitraum sperren.
7. Zeigen Sie Ihrem Kind Ihre Anerkennung, wenn es sein Fehlverhalten eingesteht sowie die Wiedergutmachung akzeptiert und umsetzt.
8. Seien Sie nicht nachtragend und vertrauen Sie Ihrem Kind, dass es kein Mobbing mehr ausübt.


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