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Hydra – der Foto-Tuner



Das Mac-Programm Hydra erstellt aus mehreren Freihandaufnahmen automatisch HDR-Aufnahmen (High Dynamic Range). Die neue Version 2.1 soll nicht nur deutlich schneller arbeiten als der Vorgänger, sondern ist erstmals auch separat als Plug-in für Apples Bildbearbeitungsprogramm Aperture und als Standalone-Version erhältlich.

Mit Hydra können Freihandaufnahmen zu HDRs verarbeitet werden. Das Programm sorgt dafür, dass leichte Unterschiede zwischen den einzelnen Aufnahmen ausgeglichen werden, in dem es ähnlich wie bei Panoramasoftware üblich Überlappungspunkte ausmacht. Der Anwender kann die automatischen Übereinstimmungen manuell verändern, um das Ergebnis zu verbessern.

Die Fotos, die aus einer Belichtungsreihe mit variablen Aufnahmezeiten stammen müssen, werden von Hydra danach so zusammengesetzt, dass unterschiedliche Bildteile richtig belichtet werden. Neben JPEGs verarbeitet Hydra auch Rohdatenaufnahmen von diversen Kameras, darunter auch das herstellerunabhängige DNG-Format (Digital Negative).

Die HDR-Voransicht, die die neue Version 2.1 erzeugt, soll bis zu fünfmal schneller erstellt werden als beim Vorgänger. Außerdem wurde ein stückweises Rendering eingeführt, das einzelne Bildkacheln berechnet. So soll zumindest ein Teil des Ergebnisses schneller sichtbar werden.

Außerdem ist in Hydra 2.1 ein neues Histogrammn für den LDR- und HDR-Bereich (Low- und High Dynamic Range) eingeführt worden. Damit soll der Benutzer feststellen können, ob die einzelnen Bilder ausreichen, ein gutes HDR-Bild zu erzeugen.

Hydra ist wahlweise als Standalone-Programm oder als Aperture-Plug-in erhältlich. Bislang mussten zwangsläufig beide Programme in einem Paket heruntergeladen werden. In Aperture werden TIFFs auf Wunsch nun mit 16-Bit-Farbtiefe ausgegeben. Außerdem lassen sich per Umschalttaste Bildvarianten, die in Aperture erstellt wurden, direkt in Hydra einlesen. So kann das Ergebnis zum Beispiel durch einen veränderten Weißabgleich des Ausgangsmaterials oder einen modifizierten Kontrast beeinflusst werden.

Hydra 2.1 läuft ausschließlich unter MacOS X Leopard. Die kostenlose Testversion setzt ein Wasserzeichen. Hydra ist in der deutschen Version für rund 66 Euro online erhältlich.


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