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Formel 1: Fernando Alonso kritisiert neue WM-Regel


Ex-Weltmeister Fernando Alonso hat die Regeländerung des Automobil-Weltverbandes kritisiert, nach der der Fahrer mit den meisten Saisonsiegen zum Formel 1-Champion gekürt wird.

Nach BMW-Pilot Nick Heidfeld haben sich auch der zweimalige Formel-1-Champion Fernando Alonso und Jenson Button gegen die neue Weltmeister-Regel des Automobil-Weltverbandes FIA ausgesprochen. “Ich kann die Notwendigkeit nicht verstehen, immer wieder die Regeln dieses Sports zu ändern. Solche Entscheidungen verwirren nur die Fans”, erklärte der spanische Renault-Pilot auf seiner eigenen Internetseite.

Den Weltmeister von 2005 und 2006 stört vor allem, dass die FIA ihre Entscheidung, bereits ab der am 29. März in Melbourne beginnenden Saison den Fahrer mit den meisten Saisonsiegen und nicht mehr den mit den meisten Punkten zum Champion zu küren, im Alleingang getroffen hat.

“Die Formel 1 hat sich in mehr als 50 Jahren dank der Teams, der Sponsoren, der Fahrer und vor allem der Fans weltweit zu dem entwickelt, was sie heute ist. Und keiner von ihnen hatte die Möglichkeit, der FIA seine Sicht der Dinge darzulegen”, sagte der Asturier, der befürchtet, dass diese Entscheidung langfristige Auswirkungen auf die Zukunft des Sports hat. “Ich hoffe, dass es einen Weg gibt, dass diese Maßnahmen kurzfristig noch einmal überdacht werden.”

Verwirrung der Fans befürchtet

Auch Brawn-Pilot Jenson Button befürchtet, dass vor allem die Fans durch die neuen Regeln verwirrt werden könnten. “Ich denke, dass die Öffentlichkeit Schwierigkeiten damit haben wird, zu verstehen, warum ein Fahrer mit 60 Punkten Weltmeister werden kann vor einem mit 100 Punkten”, sagte der Brite der Gazzetta dello Sport.

Allerdings verstehe er die Idee hinter dieser Entscheidung. “Sicher ist es ein Anreiz, immer auf Sieg zu fahren, aber es ist auch riskant”, meinte Button: “Es kann auch passieren, dass wir nach neun Rennen schon einen Weltmeister haben und der dann Eis essen gehen kann, obwohl der Zweite in der Punktetabelle nur 18 Punkte zurückliegt.”

Bereits am Mittwoch hatte Heidfeld die neue Regel kritisiert. “Das ist Geschmackssache, aber mein Geschmack ist das nicht”, sagte er dem sid: “Ich fand die alte Regel besser. Mit Punkten ist das nachvollziehbarer. Wir haben nicht ein Rennen, sondern 17 oder 18. Da sollte am Ende der gewinnen, der konstant vorne ist.” Der Mönchengladbacher findet es vor allem sinnlos, dass ab dem zweiten Platz dann wieder die Punktewertung zählen soll: “Es sollte es eine gleiche Bemessungsgrundlage für alle geben, aber keinen Mischmasch.”

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