Eine von Panda Security durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Antiviren-Software nicht mehr ausreichend vor Spionage-Angriffen schützen.
“Wer glaubt, seinen Rechner mit einem aktualisierten Antiviren-Programm ausreichend vor externen Spionage-Angriffen zu schützen, irrt”, stellt der Antiviren-Software-Hersteller Panda Security der Branche ein schlechtes Zeugnis aus. Auf Identitätsdiebstahl ausgerichtete Malware verseucht 1,1 Prozent aller PCs, so die Panda-Analysten. Besonders besorgniserregend: 35 Prozent aller infizierten PCs verfügten über einen aktuellen Virenschutz.
Im vergangenen Jahr lag laut bei den weltweiten Computer-Infektionen laut Panda Security ein deutlicher Fokus auf Datendiebstahl. Immer mehr Schädlinge zielen auf die vertraulichen Zugangsdaten der Anwender. Die starke Nutzung von Online-Banking, Social Networking oder Internet-Shopping öffnet Internet-Betrügern dabei alle Tore. Mit steigender Tendenz, denn allein in der zweiten Jahreshälfte registrierte Panda Security einen achtfachen Anstieg dieser Angriffe im Vergleich zum ersten Halbjahr. Auf Grundlage der vergangenen vierzehn Monate befürchtet der IT-Sicherheitsexperte einen weiteren Anstieg von über 300 Prozent für 2009.
Die alarmierenden Zahlen stammen aus einer aktuellen Studie von Panda Security, bei der die Experten 67 Millionen Systeme anhand eines Online-Virenscanners auf Malware-Befall überprüft haben.
«Liebe Schweizer Nachbarn» – deutsche Restaurants schalten Inserat
Vier Gaststätten in Süddeutschland distanzieren sich heute in einem Zeitungsinserat ausdrücklich von den «verbalen Entgleisungen» von Peer Steinbrück. Der Grund: Die Schweizer Gäste blieben fern – und die Gastronomen sind unzufrieden mit Berlin.
«Liebe Schweizer Gäste», schreiben die vier Gaststätten gleich ennet der Grenze von Basel heute in ihrem Inserat in der «Basler Zeitung». «Mit aller Deutlichkeit distanzieren wir uns von den verbalen Entgleisungen des Herr Steinbrück.» Die Schweiz sei eine der ältesten Demokratien und ein souveräner Staat, das hätten auch die deutschen Politiker zu respektieren. Unterschrieben ist der Brief von dem Hotel Restaurant Mühle in Binzen, dem Gasthaus Zur Krone und dem Hotel Restaurant Adler in Weil am Rhein sowie dem Hieber’s Frische Center, das in zehn Orten Filialen hat.
Hansjörg Hechler, Inhaber der Mühle, erklärt, was ihn und die anderen Wirte zu diesem Schritt gebracht hat. «Seit den Äusserungen des deutschen Finanzministers spüren wir, dass viele Schweizer wegbleiben», sagt er. «Wir bekommen sogar Mails, in denen die Gäste sich für ihr Fernbleiben entschuldigen – sie kämen erst wieder, wenn sich Steinbrück entschuldigt habe.»
Am liebsten Teil der Schweiz
Viele Unternehmen im grenznahen Raum lebten von den Schweizer Gästen. Sie kämen nicht nur zum Essen, sondern auch zum Einkaufen und zum Coiffeur. Hechler fühlt sich der Schweiz näher als Berlin, wie er sagt: «Für die Politiker in Berlin sind wir nur ein Randgebiet, die Schweiz aber wendet sich uns zu», so der Gastronom. Er geht sogar noch einen Schritt weiter: «Wir sind gar nicht zufrieden mit der deutschen Politik. Eigentlich wäre uns am liebsten, die Schweiz nähme uns auf.»
Für viele süddeutsche Gastronomen seien Schweizer nicht nur wichtige, sondern auch angenehme Gäste. «In der Schweiz weiss man, was Gastronomie ist. Vielen Norddeutschen muss man erst beibringen, dass der Aperitif vor dem Essen und der Digestif nach dem Essen kommt», sagt Hechler.
Mark Burg, Produzent von Twisted Pictures, gab nun neue Informationen zu “Saw 6″ bekannt. Man wird die Schauspielerin Shawnee Smith im sechsten Teil wieder als Amanda zu sehen bekommen. Neben neuen Charakteren soll der Streifen laut dem Produzenten gewaltsamer sein als die anderen.
Es wird auch mehr Fallen geben, wo Opfer gegeneinander kämpfen, wie es am Anfang von “Saw 5″ der Fall war. Kevin Greutert wird Regie führen. Ab dem 30. März 2009 wird mit dem Dreh in Toronto begonnen.
Marcus Dunstan und Patrick Melton verfassten das Drehbuch. US-Kinostart wird der 23. Oktober 2009 sein.
Amanda’s Back for Saw VI! Source: Official Saw, ShockTillYouDrop.com
Twisted Pictures producer Mark Burg dropped some big “Saw”-related news today: “Shawnee Smith [as Amanda] is in ‘Saw VI.’ There are several new characters. Also, this movie is a lot more violent than the previous five. Lastly, we have traps that pit victims against each other like the opening of ‘Saw V.’ Could be the best script yet!”
Kevin Greutert is at the helm of this entry which is said to begin lensing in Toronto on March 30th. Marcus Dunstan and Patrick Melton penned the script. Plot details have not been revealed at the time of this writing.
Saw VI is scheduled to hit theaters on October 23.
Glaube und Wissenschaft: Die Quantenphysik bietet neue Denkansätze – auch für den Glauben Zwei Seiten einer Medaille Von Rolf Froböse
Die kontroverse Diskussion um Evolution und/oder Schöpfung zeigt, wie schwer das Gespräch zwischen Religion und Wissenschaft zumindest in der Biologie ist. Anders sieht es im Bereich der Physik aus, insbesondere der Quantenphysik.
Kann die Wissenschaft einen Brückenschlag zur Religion anbieten? Diese Frage haben sich bereits Generationen von Naturwissenschaftlern und Philosophen ergebnislos gestellt. Neueste Ergebnisse aus der modernen Quantenphysik lassen jedoch darauf schließen, dass menschliches Bewusstsein auch außerhalb des Körpers existiert, was wiederum ein Hinweis auf eine unsterbliche Seele ist. Führende Physiker sprechen von einem Paradigmenwechsel, der unser Weltbild bereits in den nächsten Jahren von Grund auf revolutionieren könnte.
»Du kannst nicht von Gott reden, weil Gott eigentlich das Ganze ist. Und wenn er das Ganze ist, dann schließt es Dich mit ein.« Dieses Zitat stammt von keinem Theologen, sondern von dem Physiker Professor Dr. Hans-Peter Dürr, einem Schüler des Nobelpreisträgers Werner Heisenberg. Dürr, der langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München war, zieht heute Bilanz über die Ergebnisse der modernen Quantenphysik und die daraus resultierenden Konsequenzen für unser gesamtes Weltbild. »Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere«, zeigt er sich überzeugt.
Die Basis für die atemberaubende These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung. Bereits Albert Einstein ist auf diesen seltsamen Effekt gestoßen, hat ihn aber als »spukhafte Fernwirkung« später zu den Akten gelegt. Das Verschränkungsprinzip besagt Folgendes: Ändert ein Teilchen seinen Zustand, so erfolgt diese Änderung wie durch Geisterhand zum exakt gleichen Zeitpunkt auch bei dem anderen mit ihm verschränkten Teilchen. Diese Verschränkung bleibt auch dann erhalten, wenn die Wechselwirkung weit in der Vergangenheit stattgefunden hat und die beiden Teilchen weit voneinander entfernt sind. Wissenschaftler gehen seit kurzem davon aus, dass große Teile des Universums seit dem kosmischen Urknall vor 13,7 Milliarden miteinander verschränkt sind.
Diese fundamentale Eigenschaft des Universums hat wiederum dramatische Auswirkungen auf jedes einzelne Individuum. Das liegt daran, dass der menschliche Körper aus Organen, Zellen und Molekülen besteht, die ihrerseits von atomaren Teilchen gebildet werden. Da diese Teile auch Wellencharakter haben, lässt sich wiederum folgern, dass auch unser Gehirn über Welleneigenschaften verfügt. Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass Teile der belebten und der unbelebten Welt miteinander verschränkt sind und auf subtile Weise miteinander kommunizieren.
Ein Physikerteam aus Genf unter der Leitung von Professor Nicolas Gisin hat im August 2008 erstmals die Geschwindigkeit des Informationsaustausches zweier miteinander verschränkter Teilchen messen können. In einer komplizierten Berechnung kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit der »spukhaften Fernwirkung« mindestens 100000 Mal größer sein muss als die Lichtgeschwindigkeit. Demnach scheint sich die Theorie zu bestätigen, dass die »wahre« Ausbreitung der Information unendlich schnell – also simultan erfolgt.
Tief beeindruckt zeigte sich der englische Quantenphysiker Terence Graham Rudolph vom Londoner Imperial College. Die Nachricht aus Genf kommentierte er wie folgt: »Das Ergebnis zeigt, dass in der Quantenmechanik das in unserer Vorstellungskraft herrschende Raum-Zeit-Gefüge überschritten wird.« Mit anderen Worten: Die Konsequenzen des Versuches könnten die Fugen unseres Weltbildes nicht minder dramatisch erschüttern wie zur Zeit der kopernikanischen Wende. So wird bereits darüber spekuliert, dass das Verschränkungsprinzip der Quantenphysik eine Pionierbrücke zwischen der Wissenschaft und der Spiritualität schlagen könnte. Für den amerikanischen theoretischen Physiker Jack Sarfatti ist die Quantenverschränkung der Beweis dafür, dass Geist und Seele den Körper überdauern können. Der 1939 in New York geborene Wissenschaftler hat sich auch als Autor von populären Werken über Quantenphysik und Bewusstsein einen Namen gemacht. Sarfatti ist davon überzeugt, dass das Paradigma, welches Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften trennt, in Kürze zusammenbrechen wird. »Nichts geschieht im menschlichen Bewusstsein, ohne dass irgendetwas im Universum darauf reagiert. Mit jedem Gedanken, jeder Handlung beschreiben wir nicht nur unsere eigene kleine Festplatte, sondern speichern auch etwas im Quantenuniversum ab, das unser irdisches Leben überdauert«, lautet sein Credo.
Sollten sich die Theorien der Quantenphysiker in weiteren Versuchen bestätigen, dann würden sich auch Naturwissenschaft und Religion fortan nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen. Vielmehr könnten sie sich komplementär ergänzen – geradewegs wie die zwei Seiten ein und derselben Münze.
Zum Autor: Rolf Froböse, studierte Chemie in Göttingen. Nach seiner Promotion 1977 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Gmelin-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Frankfurt am Main. Später war er unter anderem deutscher Korrespondent der NASA sowie Redakteur bei Wissenschaftszeitungen. Seit 1995 ist Froböse freier Wissenschaftsjournalist und Buchautor. In seinem – kontrovers diskutierten – Buch führt er die obigen Gedanken weiter aus: Froböse, Rolf: Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal. Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?«, Edition BoD, 128 Seiten, ISBN 978-3-8334-7420-0, 14,90 Euro
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Justiz-Skandal Er schleuste Nina (14) in den Knast
Hinter Gittern hatte sie angeblich Sex mit zwei Männern. Unfassbare Zustände in Solothurner Strafanstalt Schöngrün. Der «Bleichenberg»: Ein Hof am Rand von Zuchwil SO, die «Aussenstelle» der Solothurner Strafanstalt Schöngrün. Hier werden acht schwere Jungs auf das Leben in Freiheit vorbereitet. Tagsüber misten sie die Kälberställe aus, bauen Gemüse an. Nachts sind sie im Zellentrakt eingeschlossen. Der Haupteingang ist videoüberwacht, die Fenster sind vergittert.
Ein normaler Knast also? Ein SAUSTALL. Gestern kam raus: Die Knackis haben einen Schlüssel zum Hinterausgang. Sie nehmen Drogen. Sie haben Handys, Internet. Und zwei von ihnen sollen Sex mit einem Mädchen (14) gehabt haben, das vom eigenen Vater ins Gefängnis geschmuggelt wurde!
Es geschah vor drei Wochen. Nina* (14) taucht, nachdem sie zwei Nächte verschwunden war, bei ihrer Grossmutter im Kanton Baselland auf. Das Mädchen lebt im Heim, ist schon mehrfach ausgerissen. Ninas Mutter holt sie ab, bringt sie ins Heim zurück. Mit ihrem Mann, Ninas Adoptivvater.
«Sie sagte, sie hätte freiwillig mitgemacht» Im Heim wird bei einem routinemässigen Urintest festgestellt, dass Nina Drogen genommen hat! Und: Das Mädchen erzählt, dass es bei ihrem leiblichen Vater im Gefängnis war – und in der Zelle Sex mit zwei Knackis hatte! Ein Türke (32) und eine Serbe (26). «Das sagte sie auch dem Sozialpädagogen des Heims», so die geschockte Mutter zu BLICK. «Sie sagte, sie hätte freiwillig mitgemacht. Sie sieht sich nicht als Opfer.»
Ein Mädchen, das vom leiblichen Vater in den Knast geschmuggelt wird, dort Drogen nimmt und von zwei Gefangenen sexuell missbraucht wird – was ist das für eine unglaubliche Geschichte?
Das Jugendheim alarmiert die Strafanstalt Schöngrün, die Staatsanwaltschaft wird informiert: «Nach Bekanntwerden des Verdachts wurde gegen zwei Insassen der Strafanstalt ein Verfahren eröffnet», bestätigt der Solothurner Staatsanwalt Beat Stöckli.
Vater sollte auf Bewährung freikommen Auch gegen Ninas Vater wird ermittelt. Wer ist dieser Franco C. (37)? Fünf Jahre hat er kassiert – Raub, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drogendelikte. Erst sass er in der geschlossenen Anstalt Thorberg, zuletzt im «Bleichenberg». Ab 20. Juni sollte er auf Bewährung freikommen.
Er hat zugegeben, dass er Nina in den Knast geschmuggelt hat! «Versteckt» habe er sie, und kein Aufseher hat was bemerkt. Dafür haben die anderen Knackis bemerkt, dass ein süsses 14-jähriges Mädchen im Zellentrakt war …
Im Zuge der Ermittlungen kommen unfassbare Zustände in dem Gefängnis zutage: Die Knackis haben in ihren Zellen Handys und Computer mit Internet-Adapter versteckt. In ihrer Arbeitskleidung finden die Aufseher Heroin, bei drei Gefangenen schlägt der Drogentest an. Auch Fixerbesteck taucht auf. Und: Die Bleichenberg-Knackis können aus ihrem Knast nach Belieben raus – durch die Waschküche. Sie haben vor langer Zeit das Schloss manipuliert, offenbar mit Hilfe eines ehemaligen Aufsehers (siehe Artikel rechts).
Es begann mit einer Brieffreundschaft Die beiden Knackis, die Sex mit Nina gehabt haben sollen, leugnen. Sie wurden inzwischen in ein Untersuchungsgefängnis (Einzelhaft) verlegt, genau wie Ninas Vater, der mit seiner Tochter erst im Herbst eine Brieffreundschaft begonnen hatte.
Staatsanwalt Stöckli: «Wir ermitteln wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind.» Nina ist erst 14, das Mädchen ist noch im Schutzalter. «Weiter wurde ein Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet.»
Ob auch gegen Verantwortliche des Gefängnisses Verfahren eingeleitet werden, ist nicht bekannt. Kaum vorstellbar, dass niemand von den unfassbaren Zuständen in diesem sogenannten «Gefängnis» gewusst hat. Drogen, Handy, Internet – und Sex mit Minderjährigen in der Zelle. Ist das die Vorbereitung auf das Leben in Freiheit?
«Es ist unfassbar», sagt Ninas Adoptivvater. «Wir haben an die ermordete Lucie gedacht. Daran, wie die Behörden bei Lucies Mörder versagt haben», sagt er. «Und dann erfahren wir: Unsere Tochter war über Nacht im Gefängnis. Wenn es eine 14-Jährige unbemerkt in eine Zelle schafft, und kein Aufseher merkt irgendwas, dann gibt es gar keine Grenzen mehr. Dann ist alles möglich in diesem Land.»
LG hat begleitend zum neuen Handy Prada II eine passende Bluetooth-Uhr vorgestellt. Die schicke Uhr namens „LG Prada Link“ wird in Kombination mit dem LG Prada II genutzt. Sie kann sich per Bluetooth mit dem Handy synchronisieren und auf eingehende Anrufe und SMS-Nachrichten per Klingelton oder Vibrationsalarm hinweisen und die Anruferkennung sowie Alarm-Hinweise anzeigen, ohne dass der Besitzer das Telefon aus der Hand- oder Jackentasche nehmen muss.
Die Uhr hat allerdings auch Ihren Preis. LG verlangt knapp 300 Euro für die Link, was immerhin der Hälfte der Kosten für das LG Prada II selbst entspricht. Der Zeitanzeiger kommt zusammen mit dem LG Prada II noch im November 2008 auf den deutschen Markt.
Das LG Prada II unterstützt HSDPA mit bis zu 7,2 MBit pro Sekunde und knipst Fotos über eine 5-Megapixel-Kamera. Zudem stehen noch ein HTML-Browser, ein FM-Radio, erweiterbarer Speicher und eine Frontkamera für Videotelefonate auf der Feature-Liste. Das LG Prada II soll laut LG etwa 600 Euro kosten.
Wie das australische Technik-Magazin “Smarthouse” berichtet, soll die nächste iPhone-Gerätegeneration, die im Sommer dieses Jahres erwartet wird, über organische LED-Displays verfügen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtdioden (LED), sind OLED-Displays deutlich günstiger zu produzieren. Das hauchdünne Material ist außerdem extrem flexibel, stromsparend und kontrastreicher als LED.
Entlastung für den Akku
Wie eine ungenannte Quelle des australischen Magazins berichtet, soll Apple als Ergebnis aus einer Kooperation mit dem koreanischen Konzern LG Electronics bei seinen kommenden Geräten auf OLED-Technik setzen. Neben dem iPhone würde diese Weiterentwicklung auch den iPod betreffen. Da OLED-Displays deutlich stromsparender sind, könnten die neuen Displays auch eine Entlastung für den Akku des iPhones darstellen, der nicht zuletzt unter den 100 Zusatz-Features des neuen Betriebssystems leiden dürfte.
Ausschlaggebend ist, ob der Netzbetreiber mitspielt
Mit der Version 3.0 seines iPhone OS bietet Apple endlich ein ausgereiftes Betriebssystem mit MMS-Unterstützung, Copy & Paste und einem Landscape-Modus. Es wurde sogar daran gedacht, eine lange vermisste Modem-Funktion zu implementieren. Kurz nach der App Store-Eröffnung gab es ein Programm namens Netshare, das diese Funktion nachrüstete. Von manchen Netzbetreibern nicht gewollt, verschwand der kleine Helfer jedoch schnell wieder.
Netshare ungewollt von Netzbetreibern
Das tolle an Netshare war, dass das kleine Programm einen Hotspot zur Verfügung stellte, sodass sich nicht nur ein Notebook-Besitzer, sondern alle Anwendern in einem bestimmten Umkreis ins Internet einloggen konnten. So populär und nützlich die Applikation auch war, sie selbst und auch ähnliche Software wie beispielsweise PDANet fanden nie mehr den Weg in den App Store, sondern lediglich in den Cydia Store für Jailbreak-Fans. Internet Tethering: Internet per USB/Bluetooth
Mit der neuen Version des iPhone OS hält nun die “Internet Tethering” genannte Funktion Einzug auf das iPhone. Sollte der entsprechende Netzbetreiber keine Probleme damit haben, dass das Handy als Modem genutzt wird, kann ein Notebook per USB oder Bluetooth mit dem iPhone verbunden werden; ein W-LAN-Hotspot wird aber nicht etabliert. Verfügbarkeit noch unklar
Welche Anbieter zukünftig auf diese Option zurückgreifen, ist noch nicht klar. Der Seite “Mac Rumors” zufolge erheben Netzbetreiber in den USA für die Modem-Funktion eine Extra-Gebühr.
Bei der nach eigenen Angaben weltweit ersten Live-Demonstration einer auf VDSL2 basierenden Technologie hat Ericsson einen Speed von über 500 Mbit/s erreicht. Das ist fünf Mal mehr als bei den derzeit schnellsten Verbindungen in Deutschland.
Düsseldorf (red) – Bei der Vorführung von Ericsson wurden über Kupferkabel bisher nicht gekannte Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 500 Mbit/s erreicht. Dabei kamen dem Unternehmen zufolge DSL-Technologien wie “Line Bonding” und “Crosstalk Cancellation” zum Einsatz, die auch als vektorisiertes VDSL2 bekannt sind. Mit dieser neuen Übertragungstechnik sollen Netzbetreiber ihre vorhandene Glasfaser-Infrastruktur, die im Bereich der letzten Meile auf Kupferkabel zugreift, deutlich aufwerten können.
Kupferkabel auch für mobiles Breitband
Damit können zum Beispiel Breitbanddienste wie IPTV und Video-on-Demand in hoch auflösender Qualität (HD) angeboten werden. Mit der neuen Technologie soll es außerdem möglich sein, vorhandene Kupferkabel – neben Glasfaser oder Richtfunk – zur Anbindung für Mobilfunk-Basisstationen einzusetzen. Dies könnte den Ausbau von zukünftigen mobilen HSPA-Evolved- und LTE-basierten mobilen Breitbandnetzen beschleunigen.
Was die neuen Techniken leisten
“Crosstalk Cancellation” ermöglicht extrem hohe End-to-End-Übertragungsraten. Durch die Unterdrückung von Störsignalen, die von anderen Kupferleitungen im selben Kabelbündel ausgehen, wird die VDSL2-Leistungsfähigkeit deutlich verbessert. Dadurch steigen die Kapazität und die Zahl der möglichen Teilnehmer. Die Vektor-Technologie kann zudem den Stromverbrauch der Netze verringern.
“Line bonding” setzt auf die Bündelung von vorhandenen Leitungen. Bei der Vorführung von Ericsson wurden sechs Leitungen zusammengefasst, was Geschwindigkeiten von über 500 Mbit/s über eine Entfernung von 500 Metern ermöglichte. Standards für VDSL2 und Line Bonding existieren bereits, der Abschluss des Standardisierungsprozesses für Vectoring wird für Ende des Jahres erwartet.