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So suchen Sie richtig in Google


Go Google go, go!

Internet ohne Google wäre wie Rock’n’Roll ohne Chuck Berrys Song “Go Johnny Go” – undenkbar. Doch damit das Suchen im Web genauso flott geht, wie Chuck Berry Gitarre spielt, bedarf es einiger Kniffe.

Wir verraten Ihnen, wie Sie Google optimal nutzen, um Webseiten, Bilder, Videos und mehr aufzuspüren. Den Browser Firefox legen wir Ihnen für eine besonders effektive Nutzung von Google nahe.

Tipp 1: Bordmittel: Die richtigen Einstellungen

Auf der sehr übersichtlichen Google-Startseite wird der Link “Einstellungen” gern übersehen. Dabei verbergen sich dahinter wichtige Optionen, mit denen Sie die Suche individualisieren.

In der Grundeinstellung erfolgt die Suche nach Webseiten in beliebigen Sprachen. Auf der Google-Startseite können Sie mit der Option “Seiten auf Deutsch” festlegen, von dieser Grundeinstellung abweichend nur deutschsprachige Seiten zu suchen.

Als Standard zeigt Google zehn Suchergebnisse pro Ergebnisseite an. Unter “Anzahl der Ergebnisse” in den “Einstellungen” ändern Sie diesen Wert bei Bedarf.

Praktisch ist die Möglichkeit, alle Suchergebnisse in einem neuen Fenster öffnen zu lassen. Dazu setzen Sie unter “Einstellungen” ein Häkchen vor “Für Suchergebnisse neues Fenster öffnen”. Vorteil: Ihre Suchergebnisse bleiben in einem Fenster geöffnet, während die angeklickten Webseiten in separaten Fenstern angezeigt werden. Schließen oder minimieren Sie diese Fenster, sehen Sie wieder Ihre Suchergebnisliste.

Verwenden Sie den Browser Firefox, lässt sich die Funktion “Für Suchergebnisse neues Fenster öffnen” noch cleverer nutzen: Gehen Sie in Firefox unter “Extras/Einstellungen” auf “Tabs” und aktivieren Sie die Option “Neue Seiten sollten geöffnet werden in: einem neuen Tab”. So bekommen Sie jedes Suchresultat statt in einem neuen Fenster auf einem neuen Tab (Karteireiter) des Browsers angezeigt, Sie können besonders bequem zwischen Suchergebnisliste und Webseiten hin- und herwechseln.

Eine interessante Funktion in den Google-“Einstellungen” betrifft den so genannten “SafeSearch-Filter”. Durch ein spezielles System werden Seiten mit nicht jugendfreiem Inhalt aus den Suchergebnissen herausgefiltert. Sie können zwischen einer strikten Filterung und einer moderaten Filterung wählen oder den Filter vollständig abschalten, um mehr Suchergebnisse zu erhalten. Allerdings sortiert Google auch bei abgeschaltetem Filter noch Ergebnisse aus.

Tipp 2: Einfache Helfer: Operatoren verwenden

Mithilfe so genannter Operatoren bestimmen Sie einfach und schnell, was Google findet. Operatoren sind nichts anderes als Anweisungen an die Suchmaschine, in welcher Art und Weise sie Ihre Suchbegriffe verwenden soll.

Einen Operator verwendet Google automatisch, sobald Sie zwei oder mehrere Begriffe durch Leerzeichen getrennt eingeben: UND. Die Suchmaschine weiß, dass Sie nach Webseiten suchen, in denen alle Begriffe vorkommen, und verknüpft die Begriffe entsprechend miteinander. Manchmal müssen Sie den Operator UND aber auch gezielt einsetzen, nämlich bei so genannten Stopp-Wörtern: Das sind häufige Wörter, die Google normalerweise nicht berücksichtigt, zum Beispiel “der”, “die”, “an”, “und”, aber auch einzelne Buchstaben und Ziffern. Wollen Sie ein Stopp-Wort in die Suche einbeziehen, setzen Sie ein “+” davor. Suchen Sie etwa nach Star Wars Episode I, lautet die Suchanfrage “Star Wars Episode +I” (ohne Anführungszeichen).

Wollen Sie einen Begriff von der Suche ausschließen, setzen Sie ein “–” (Operator NOT) vor das Wort. Beispiel: Die Suche nach “Oberbayern –Rosenheim” (ohne Anführungszeichen) liefert nur Ergebnisse, in denen “Rosenheim” nicht vorkommt.

Um nach einer exakten Wortfolge zu suchen, setzen Sie alle Begriffe in Anführungszeichen. Beispiel: Die Suche nach “Veranstaltungen in Oberbayern” (mit Anführungszeichen) liefert nur Ergebnisse, in denen genau der Ausdruck “Veranstaltungen in Oberbayern” vorkommt. Die Suchbegriffe “Veranstaltungen in Oberbayern” (ohne Anführungszeichen) führen hingegen zu viel mehr Ergebnissen, da alle Webseiten gefunden werden, die die Begriffe “Veranstaltungen” und “Oberbayern” enthalten – egal, in welcher Reihenfolge.

Bei der Suche nach einer exakten Wortfolge verwenden Sie ein Sternchen, um anzugeben, dass an der betreffenden Stelle ein beliebiges Wort stehen kann. Die Suche nach “FC * Rosenheim” (mit Anführungszeichen) liefert beispielsweise Ergebnisse zum FC 1860 Rosenheim, zum FC Iliria Rosenheim und ebenso zum FC Diyanet Rosenheim.

Über den Operator “filetype:” stöbern Sie bestimmte Dateitypen auf: “Bluetooth filetype:pdf” findet ausschließlich PDF-Dateien zum Funkstandard Bluetooth. Neben PDF-Dateien wertet Google auch die Inhalte von Text-, RTF-sowie Word- (DOC), Excel- (XLS) und Powerpoint-Dateien (PPT) aus.

Wenn Sie wissen oder vermuten, dass sich eine wichtige Information auf einer bestimmten Website befindet, geben Sie nach den Suchbegriffen den Operator “site:” und anschließend die Web-Adresse (URL) an. Beispiel: “dvd site:magnus. de” zeigt alle Treffer auf unserer Website an, bei denen es um DVDs geht.

Gibt es eine Website nicht mehr, heißt das nicht, dass Sie sie nicht mehr durchsuchen können. Google speichert manche Seiten in einem Archiv, dem Google-Cache. Versuchen Sie eine Suche mit “cache:”, ergänzt um die URL der ehemaligen Website.

Tipp 3: In die Tiefe: Die erweiterte Suche

Statt mit Operatoren zu arbeiten, können Sie ebenso gut die “Erweiterte Suche” nutzen, die sich hinter dem gleichnamigen Link auf der Google-Startseite verbirgt. Dabei müssen Sie wissen:

Die Eingabefelder im Bereich “Ergebnisse finden” entsprechen den Operatoren UND und NOT sowie der Suche mit und ohne Anführungszeichen, die Auswahl “Dateiformat” dem Operator “filetype:”.

Neben der “Sprache”, in der die Suchergebnisse verfasst sein sollen, können Sie auch die “Region” wählen, aus der die Webseiten stammen sollen. Denn eine deutschsprachige Webseite muss nicht aus Deutschland stammen. Wollen Sie zum Beispiel deutschsprachige Ergebnisse, die aus der Schweiz kommen, wählen Sie bei “Sprache” “Deutsch” und bei “Region” “Schweiz” aus.

Die Auswahl “Nutzungsrechte” kann nützlich sein, wenn Sie zum Beispiel PDFs suchen, die Sie kostenlos weiterverwenden dürfen. Wählen Sie die entsprechende Option aus, werden nur solche Dokumente gefunden.

Extra-Tipp: Auch innerhalb der “Erweiterten Suche” können Sie den SafeSearch-Filter (siehe Tipp 1) ein- oder ausschalten.

Tipp 4: Das richtige Werkzeug: Firefox

Der kostenlose Firefox ist nicht nur sicherer als andere Webbrowser. Dank zahlreicher frei verfügbarer Erweiterungen (Plug-ins) lässt er sich auch um Funktionen ergänzen, die der Internet Explorer nicht bietet. So zum Beispiel für die Google-Suche.

Google selbst bietet mit der Google Toolbar eine kostenlose Symbolleiste für Firefox. Das erweiterte Suchfeld der Toolbar hilft mit Suchvorschlägen und Rechtschreibkorrekturen bei der Suche. Englischsprachige Begriffe lassen sich mit der Symbolleiste schnell ins Deutsche übersetzen. Außerdem warnt sie vor gefährlichen Websites.

Die kostenlose Firefox-Erweiterung Google Preview fügt kleine Vorschaubilder von Webseiten und Aktienkursen in die Google-, aber auch in die Yahoo!-Suchergebnisse ein.

Download
Firefox 3
Die Bildchen werden vor jedem Suchergebnis angezeigt. Damit lässt sich schneller abschätzen, ob es sich um das handelt, was man sucht.

Noch einen Schritt weiter als Google Preview geht das Gratis-Plug-in Google Results Walker. In Firefox installiert, zeigt es Webseiten direkt neben der Ergebnisliste in einem Rahmen (Frame) an, sobald man den Mauszeiger über ein Suchergebnis bewegt. Ein Klick auf das Suchergebnis öffnet die Seite wie gewohnt.

Tipp 5: Ein Bild sagt mehr: Die Bildersuche

Auf der Google-Startseite entscheiden Sie über die Links am oberen Seitenrand, wonach Sie suchen: Als Standard ist die Web-Suche (Suche nach Webseiten) aktiviert, mit einem Klick auf “Bilder” wechseln Sie zur Bildersuche.

Für die Suche nach Bildern gelten die meisten der bisherigen Tipps ebenfalls.

In der Suchergebnis-Ansicht finden Sie am oberen Rand eine Leiste, in der Sie die Bildgröße und die Bildart einschränken können. Als Standard werden Bilder aller Maße gezeigt.

Wählen Sie im ersten Auswahlfeld hinter “Angezeigt:” die Größe, zum Beispiel nur “große Bilder”. Im zweiten Auswahlfeld bestimmen Sie die Bildart.

Suchen Sie zum Beispiel nur Fotos und keine Grafiken, wählen Sie “Fotos”.

Google-Suchtipps
Die Firefox-Erweiterung Cooliris verschafft der Google-Bildersuche ein neues Look & Feel.
Die “Erweiterte Bildersuche” ähnelt der “Erweiterten Suche” für Webseiten (siehe Tipp 3). Interessante Optionen sind die Auswahl der “Dateiart” (JPG, TIF, PNG, BMP) sowie die Unterscheidung zwischen “schwarz-weißen”, “Graustufen-” und farbigen Bildern.

Firefox-Nutzer erhalten mit der kostenlosen Erweiterung Cooliris einen ganz besonderen Leckerbissen für die Bildersuche und –betrachtung.

Mit Cooliris ist es unter anderem möglich, die Bildsuchergebnisse von Google in einer grafisch sehr ansprechenden Form mit Tastatur- oder Mausbefehlen zu durchblättern. Die Abbildung oben gibt Ihnen einen Eindruck davon.

Tipp 6: Noch mehr Google: Weitere Suchfunktionen

Google kann weit mehr als nur Webseiten und Bilder finden. Sie können etwa auch nach News, Videos oder Büchern suchen. Ein paar Beispiele:

Mit der “News”-Suche , zu der Sie über den gleichnamigen Link am oberen Rand der Google-Startseite gelangen, suchen und blättern Sie in rund 700 regelmäßig aktualisierten Nachrichtenquellen.

Die “Video”-Suche versteckt sich hinter dem Link “Mehr” am oberen Rand der Google-Startseite. Sie findet nicht nur bei Google eingestellte Videos, sondern auch YouTube-Filme und Filme anderer Video-Dienste im Internet (http://video.google.de).

Noch recht neu und in der Erprobungsphase ist die “Bücher”-Suche. Sie durchforstet digitalisierte Varianten von Büchern nach Ihren Suchbegriffen. Ein Klick auf ein Buch öffnet es, sodass Sie es am Bildschirm lesen können.

Genau wie die “Bücher”-Suche ist die “Blog”-Suche noch “Beta”. Damit durchsuchen Sie Blogs (Internet-Tagebücher und Nachrichten-Seiten im Tagebuchstil) nach Themen, die Sie interessieren.
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Posted in Kurtoni

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