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Schreckensszenario im Bayerischen Wald – Vier junge Frauen bei Unfall getötet



Horror-Frontalzusammenstoß fordert vier Tote

Waldkirchen. Vier junge Frauen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren sind gestern von einer abendlichen Ausfahrt nicht mehr nach Hause gekommen: Bei einem Frontalzusammenstoß verloren sie nahe Waldkirchen (Lkr. Freyung-Grafenau) ihr Leben.
Es war gegen 19.30 Uhr, als der silbergraue BMW, gesteuert von einer 19-Jährigen, auf der Staatsstraße Waldkirchen-Freyung die Senke von Schiefweg nach Wotzmannsreut hinunterfuhr. Das Auto wurde dabei überholt, das stellte sich später schnell heraus. Ob dieser Überholvorgang Auslöser für die anschließende Tragödie gewesen ist, müssen erst Sachverständige klären. Das überholende Fahrzeug wurde aber sichergestellt.
Auf jeden Fall geriet anschließend – wie die Spuren am Unfallort zeigen – der BMW nach rechts auf das Bankett, kam auf die Straße zurück, schleuderte dadurch aber trotz aller Bremsbemühungen der Fahrerin auf die Gegenseite, wo gerade eine Frau aus dem Landkreis Passau mit ihrem blauen Mazda entgegenkam.
Der Aufprall wo so heftig, dass der BMW regelrecht zerlegt und der rückwärtige Teil über die dortige Leitplanke katapultiert wurde. Dabei wurden offensichtlich zwei der Insassinnen aus dem Wrack geschleudert und flogen gut 50 Meter die dort steile Böschung hinunter. Sie waren sofort tot. Im selben Moment fingen beide Fahrzeuge Feuer. Vor allem der BMW wurde von den Flammen total zerstört; die jungen Frauen hatten keine Chance.
Den Rettungskräften bot sich ein verheerendes Bild. Die Feuerwehrmänner aus Waldkirchen und Karlsbach löschten die Flammen und die Waldkirchner mussten mit Rettungsscheren zu den Opfern vordringen. Die Mazda-Fahrerin wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber nach Deggendorf geflogen. Für die vier jungen Frauen – sie stammen alle aus Dörfern im Stadtbereich Waldkirchen – kam jede Hilfe zu spät.
An Ort und Stelle spielten sich erschütternde Szenen ab. Eltern und weitere Angehörige waren an den Unfallort gekommen und mussten ihre Kinder identifizieren. Einige erlitten Schocks. Geistliche spendeten den Opfern die letzte Ölung und den Angehörigen Trost – so gut es eben ging. Die Rettungskräfte, Feuerwehrler und Polizeibeamten hatten bei ihrer Arbeit mit Tränen zu kämpfen. Vertreter der Staatsanwaltschaft Passau waren zum Unfallort geeilt, Polizeidirektor Alois Mannichl informierte sich, Waldkirchens Bürgermeister Josef Höppler hatte bei einer Sitzung alles liegen gelassen und wollte am Ort der Tragödie helfen.
Stundenlang war die Straße gesperrt, auf der vier junge Frauen – eine davon nur ein paar hundert Meter vom Wohnhaus in Schiefweg – den Tod gefunden hatten.

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