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Wie "öko" ist ÖKO-TEST?


Das ÖKO-TEST-Etikett wird von vielen Verbrauchern als Bio-Siegel wahrgenommen, obwohl es keines ist. Auch die Tests des Magazins lassen Fragen offen und geben zuweilen Grund zur Skepsis. Das reicht bis zur persönlichen Befangenheit eines Testers. Immer mehr Menschen fragen sich: Wie öko ist ÖKO-TEST?

Kritiker monieren seit langem, dass ÖKO-TEST oft nur einzelne Schadstoffe untersucht, ohne das Gesamtbild im Auge zu haben – bei Lebensmitteln z. B. die Tatsache, ob sie aus ökologischem Anbau stammen oder nicht. So können etwa Schweinswürste aus konventioneller Produktion, bei der die Tiere in engen Boxen mit Spaltenböden gehalten werden, mit dem Etikett “ÖKO-TEST sehr gut” geschmückt werden, wenn sie die spezifischen Testkriterien erfüllen.

Vergaloppiert haben sich die Öko-Tester auch beim Test “Energiesparlampen”, der von Experten des Öko-Instituts und der Deutschen Energie-Agentur einhellig verrissen wurde: zu kurze Testdauer, zu viele Billigprodukte im Test; dafür ein Urteil, das Energiesparlampen in Bausch und Bogen verdammt. Auch in anderen Fällen wurde ÖKO-TEST dem Thema nicht gerecht – etwa wenn bei Zahnpasten zwar die An- oder Abwesenheit einzelner Schadstoffe bewertet wird, nicht jedoch die Wirksamkeit.

Es darf nicht vergessen werden, dass das ÖKO-TEST-Magazin (im Gegensatz zur unabhängigen Stiftung Warentest) sich nicht nur durch die Käufer bzw. Abonnenten finanziert, sondern auch durch bezahlte Anzeigen. Da kann es schon mal vorkommen, dass in einem Heft z. B. Olivenöle getestet werden und nur wenige Seiten hinter dem betreffenden Test die große Anzeige eines Ölanbieters prangt, der in ebendiesem Test mit seinem Produkt “sehr gut” abgeschnitten hat.

Besonders pikant: Auch die “Konkurrenz”, nämlich Stiftung Warentest, hatte Olivenöle getestet und zwar ein wenig eingehender als ÖKO-TEST. Die Tester dort hatten die Öle auch auf unzulässige Wärmebehandlung, gesundheitsgefährdende Kunststoffweichmacher und die Belastung mit krebserregenden Kohlenwasserstoffen wie Benzo(a)pyren untersucht. Dabei fiel eines der von ÖKO-TEST mit “sehr gut” beurteilten Olivenöle bei Stiftung Warentest gnadenlos als “mangelhaft” durch.

Das ÖKO-TEST-Etikett wird von vielen Verbrauchern als Bio-Siegel wahrgenommen, obwohl es keines ist. Auch die Tests des Magazins lassen Fragen offen und geben zuweilen Grund zur Skepsis. Das reicht bis zur persönlichen Befangenheit eines Testers. Immer mehr Menschen fragen sich: Wie öko ist ÖKO-TEST?

Kritiker monieren seit langem, dass ÖKO-TEST oft nur einzelne Schadstoffe untersucht, ohne das Gesamtbild im Auge zu haben – bei Lebensmitteln z. B. die Tatsache, ob sie aus ökologischem Anbau stammen oder nicht. So können etwa Schweinswürste aus konventioneller Produktion, bei der die Tiere in engen Boxen mit Spaltenböden gehalten werden, mit dem Etikett “ÖKO-TEST sehr gut” geschmückt werden, wenn sie die spezifischen Testkriterien erfüllen.

Vergaloppiert haben sich die Öko-Tester auch beim Test “Energiesparlampen”, der von Experten des Öko-Instituts und der Deutschen Energie-Agentur einhellig verrissen wurde: zu kurze Testdauer, zu viele Billigprodukte im Test; dafür ein Urteil, das Energiesparlampen in Bausch und Bogen verdammt. Auch in anderen Fällen wurde ÖKO-TEST dem Thema nicht gerecht – etwa wenn bei Zahnpasten zwar die An- oder Abwesenheit einzelner Schadstoffe bewertet wird, nicht jedoch die Wirksamkeit.

Es darf nicht vergessen werden, dass das ÖKO-TEST-Magazin (im Gegensatz zur unabhängigen Stiftung Warentest) sich nicht nur durch die Käufer bzw. Abonnenten finanziert, sondern auch durch bezahlte Anzeigen. Da kann es schon mal vorkommen, dass in einem Heft z. B. Olivenöle getestet werden und nur wenige Seiten hinter dem betreffenden Test die große Anzeige eines Ölanbieters prangt, der in ebendiesem Test mit seinem Produkt “sehr gut” abgeschnitten hat.

Besonders pikant: Auch die “Konkurrenz”, nämlich Stiftung Warentest, hatte Olivenöle getestet und zwar ein wenig eingehender als ÖKO-TEST. Die Tester dort hatten die Öle auch auf unzulässige Wärmebehandlung, gesundheitsgefährdende Kunststoffweichmacher und die Belastung mit krebserregenden Kohlenwasserstoffen wie Benzo(a)pyren untersucht. Dabei fiel eines der von ÖKO-TEST mit “sehr gut” beurteilten Olivenöle bei Stiftung Warentest gnadenlos als “mangelhaft” durch.

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