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Alle Kinostarts: "X-Men: Wolverine" kommt – Julia Roberts in "Duplicity"


Die Kinostarts der kommenden Woche

“Wolverine”: Der Wolfsmann aus “X-Men” hautnah

Diese Geschäftsidee Hollywoods ist bestechend: Eine erfolgreiche Filmreihe wird nicht nur in die Zukunft weitergesponnen, sondern auch mit sogenannten Prequels oder “Origins” versehen, die auf die Anfänge der Gruppe oder eines einzelnen Helden verweisen. Nun kommt mit “X-Men Origins: Wolverine” das erste derartige Werk zu den “X-Men” in die Kinos und bringt den von Hugh Jackman gespielten Wolfsmann mit den messerscharfen Metallklauen hautnah ans Publikum.

Jackman, mittlerweile in die A-Liga der Stars aufgestiegen, hat das Drehbuch mitgestaltet und seine Figur nach eigenem Bekunden mit Ecken und Kanten versehen. Fans können Action und sagenhafte Effekte erwarten und einen knackigen Hauptdarsteller, denn Jackman hat für seine Rolle noch einiges an Muskelmasse zugelegt. Regie führt Gavin Hood, der für sein südafrikanisches Drama “Tsotsi” 2006 den Auslandsoscar gewonnen hat.
(USA 2009, 107 Min., FSK an 12, von Gavin Hood, mit Hugh Jackman, Ryan Reynolds, Liev Schreiber, www.wolverine-derfilm.de)

“Beverly Hills Chihuahua”: Familienspaß mit Gekläff

Im Oktober vergangenen Jahres hat sich die liebenswerte Hundekomödie von Raja Gosnell (“Scooby-Doo”) auf Anhieb an die Spitze der US-Kinocharts gebellt. Der Disney-Film um einen verzogenen kleinen und großen Kläffer kombiniert perfekte Computeranimation mit “echten” Szenen und hat mittlerweile rund 100 Millionen Dollar in den USA eingespielt. Chloe ist die verwöhnteste Chihuahua-Göre von Beverly Hills und so von sich eingenommen, dass sie die Avancen des leidenschaftlichen, aber armen Rüden Papi gar nicht zur Kenntnis nimmt. Erst als Chloe auf einem Trip nach Mexiko verloren geht und in arge Bedrängnis gerät, merkt das verhätschelte Schoßhündchen, dass Reichtum und Luxus Glück nicht aufwiegen können.
(Beverly Hills Chihuahua, USA 2008, 91 Min., FSK o. A., von Raja Gosnell, mit Jamie Lee Curtis, Piper Perabo, Manolo Cardona, www.berverlyhills-chihuahua.de)

Julia Roberts in “Duplicity – Gemeinsame Geheimsache”

“Oscar”-Preisträgerin Julia Roberts und Clive Owen treten erneut als langjährige Geliebte auf. Sie hatten zuvor schon in dem Film “Hautnah” von Regisseur Mike Nichols ein Ehepaar gespielt, das mit Untreue klar kommen muss. Für das neue Projekt von Regisseur und Drehbuchautor Tony Gilroy (“Michael Clayton”) begeben sich Roberts und Owen als cleveres Ganoven-Paar gemeinsam in Gefahr.

Um einen raffinierten Coup landen zu können, bei dem mächtigen Unternehmen ein wertvolles Produkt entwendet werden soll, arbeiten sie eng zusammen. Es ist erst das zweite Regie-Projekt für Gilroy, der die Drehbücher für alle drei “Bourne”-Filme mit Matt Damon in der Hauptrolle geschrieben hat. Bei der US-Premiere ihres Gaunerthrillers im März musste sich der Streifen mit dem dritten Rang der Kinocharts begnügen. Mit Einnahmen von 14,4 Millionen Dollar blieb der Film hinter den Erwartungen zurück.
(Duplicity, USA 2009, 125 Min., FSK ab 6, von Tony Gilroy, mit Julia Roberts, Clive Owen, Tom Wilkinson, www.universalpictures.de)

Paraderolle für Till Schweiger: “Phantomschmerz”

Til Schweiger (“Keinohrhasen”) hat seinen neuen Kinofilm unter der Regie von Matthias Emcke unter anderem in einem Frankfurter Krankenhaus gedreht und dabei rund 50 Klinikmitarbeiter als Komparsen an seiner Seite gehabt. Der gebürtige Hesse spielt in dem Drama den vom Leben verwöhnten Frauenschwarm und Rennradfahrer Marc, dem nach einem nächtlichen Vespa-Unfall ein Bein abgenommen werden muss. Jana Pallaske mimt eine junge Frau, die die seelischen Wunden des Verletzten mit ihrer Liebe heilt. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden lobt Schweigers “enorme physische Präsenz” sowie die “wunderschönen Bilder” und hat dem Film nicht zuletzt deshalb das Prädikat “wertvoll” zuerkannt. Für Emcke, der bisher Filme produziert hat (“Wo ist Fred?”), ist dies das Regiedebüt.
(Phantomschmerz, Deutschland 2008, 98 Min., FSK ab 12, von Matthias Emcke, mit Til Schweiger, Jana Pallaske, Stipe Erceg, www.warnerbros.de)

“Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga”: Ein altes Ekel

Als eine Wiener Ausgabe von Ekel Alfred war Mundl Sackbauer eine legendäre Serienfigur im österreichischen Fernsehen (“Ein echter Wiener geht nicht unter”). Nun hat Regisseur Kurt Ockermüller den derben Opa (verkörpert von Karl Merkatz) auf die Kinoleinwand gebracht. Mundl verbringt seine Tage am liebsten in seinem Schrebergartenhäuschen vor den Toren Wiens. Als die Stadtverwaltung kurz vor seinem 80. Geburtstag die =Kleingartensiedlung abreißt, ist guter Rat teuer. Von seiner Tochter Franzi jedenfalls ist kaum Hilfe zu erwarten: Der sture Mundl hat ihr nie verziehen, dass sie sich von einem Piefke hat schwängern lassen.
(Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga, Österreich 2008, 115 Min., FSK ab 6, von Kurt Ockermüller, mit Karl Merkatz, Ingrid Burkhard, Klaus Rott, www.echtewiener.at)

“Festmahl im August”: Mutter und Sohn in Italien

Als eine Liebeserklärung an das Alter, das Leben und die italienische Küche hat Gianni Di Gregorio sein fröhlich- melancholisches Filmdebüt angelegt, das im vergangenen Jahr bei den Filmfestspielen von Venedig mehrfach ausgezeichnet wurde. Während ganz Rom in die Ferien ans Meer fährt, muss der in die Jahre gekommene Junggeselle Giovanni (Di Gregorio) auf seine nicht ganz pflegeleichte Mutter aufpassen. Doch damit nicht genug: Bald hat er auch noch drei andere Seniorinnen an der Backe. Dass der Regisseur auf eigene anstrengende Erfahrungen als Sohn zurückgreifen kann, ist dem Film zugute gekommen. Die vier Hauptdarstellerinnen – allesamt Laien – spielen hinreißend, er selbst als mitgenommener Filius sehr überzeugend.
(Das Festmahl im August, Italien 2008, 75 Min., FSK o. A., von Gianni Di Gregorio, mit Gianni Di Gregorio, Valeria De Franciscis, Marina Cacciotti, www.pandorafilm.de)

“Die Frau des Anarchisten”

Für ihren Antikriegsfilm sind das Regie-Ehepaar Marie Noëlle und Peter Sehr (“Kaspar Hauser”) auf dem letztjährigen Münchner Filmfest mit dem Friedenspreis des Deutschen Films geehrt worden. Der Streifen richte sich gegen den Unsinn des Krieges überhaupt, heißt es in der Begründung der Jury. Die deutsch-spanisch- französische Koproduktion erzählt die Geschichte einer jungen Frau (Goya-Preisträgerin Maria Valverde) während des Spanischen Bürgerkrieges und des Zweiten Weltkrieges. Ihr Mann (Juan Diego Botto) kämpft gegen das Franco-Regime und später auch gegen die Nationalsozialisten. Während dieser Zeit verliert sich seine Spur. Eine verzweifelte Suche beginnt. Auch die vielbeschäftigte Nina Hoss (“Anonyma”) hat eine Rolle übernommen.
(Die Frau des Anarchisten, Deutschland/Spanien u. a. 2008, 122 Min., FSK ab 12, von Peter Sehr, Marie Noelle- Sehr, mit Juan Diego Botto, Maria Valverde, Nina Hoss, http://www.zorrofilm.de)

“Ghosted”: Betörend schöne Liebessuche in Taiwan

Ihre Liebe zu Taiwan hat die Regisseurin Monika Treut bereits in ihrem Dokumentarfilm “Den Tigerfrauen wachsen Flügel” zum Ausdruck gebracht. Nun ist sie für ihren Spielfilm um eine deutsche Videokünstlerin, die ihre verstorbene taiwanesische Geliebte wiederzusehen glaubt, dorthin zurückgekehrt. Sophie (Inga Busch) besucht das Land ihrer toten Freundin Ai-ling, um dort über den Verlust hinwegzukommen. Sie begegnet der Journalistin Mei-li (Hu Ting-ting), die Ai-ling sehr ähnlich sieht. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden beurteilt das als “wertvoll” und meint: “Ein schön gemachter spannender Film, der viele interessante Momente und schöne Bilder zeigt”.
(Ghosted, Deutschland/Taiwan 2009, 92 Min., FSK o. A., von Monika Treut, mit Inga Busch, Hu Ting-ting, Ko Huan-ju, www.salzgeber.de)

Tragikomödie um eine Sterbende: “Ob Ihr wollt oder nicht!”

Die Schauspielerin Katharina Schubert, bekannt aus dem Streifen “Shoppen”, verkörpert in dem Kinofilm eine todkranke junge Frau, während Senta Berger, die erstmals seit zehn Jahren wieder an einer Kinoproduktion mitwirkt, ihre Mutter darstellt. Regisseur Ben Verbong (“Das Sams”) erzählt die Geschichte vom frühen Sterben und der Legitimation der Sterbehilfe als Tragikomödie. “Ich habe ein Problem mit dieser Betroffenheit – der Film soll witzig sein”, sagte er dazu. Da seine Schwester vor einiger Zeit das gleiche mitgemacht habe wie die Hauptfigur seines Films, kenne er “die Achterbahnfahrt der Gefühle”, die man angesichts des nahenden Todes durchlebe: “Das reicht von großen Ängsten bis hin zu absoluter Blödelei”.
(Ob Ihr wollt oder nicht!, Deutschland, Niederlande 2009, 110 Min., FSK ab 12, von Ben Verbong, mit Christiane Paul, Senta Berger, Katharina Marie Schubert, www.obihrwolltodernicht.de)

“God Man Dog”: Episodenfilm aus Taiwan

Beim Regisseurinnen-Wettbewerb des Dortmunder Frauenfilmfestivals im April war das Werk der jungen Regisseurin Singing Chen (“Bundled”) ebenso dabei wie beim letztjährigen Forum der Berlinale: Das taiwanesische Episodendrama hat die Kritik von filmstarts.de zumindest teilweise überzeugt: Der Film zeige durchaus formale Vielseitigkeit, etwa wenn Singing Chen das ruhige Erzähltempo durchbricht, um in einer hippen Sequenz Kickboxerin Savi ihre Freier ausnehmen zu lassen. Die Filmemacherin könne auch ohne Plattitüden Geschichten erzählen und subtil mit Symbolik umgehen, weshalb man “trotz des enttäuschenden Ausklangs” auf ihre weitere Entwicklung gespannt sein dürfe.
(God Man Dog, Taiwan 2007, 119 Min., FSK o. A., von Singing Chen, mit Tracy Su, Jack Kao, Han Chang, www.arsenal- berlin.de)

Französisches Gefühlskino in “Tage oder Stunden”

Der Werbefachmann Antoine könnte eigentlich restlos glücklich sein: Zu Hause warten eine zärtliche Gattin und wunderbare Kinder auf ihn, im Büro ein interessanter Job. Doch eines Tages, an seinem 42. Geburtstag, flippt Antoine aus, beleidigt Familie und Freunde. Die Überraschungsparty zu seinen Ehren endet in einer Schlägerei und dem Rauswurf der Gäste, bevor er sich nach Irland absetzt. In seinem neuen Film stellt Jean Becker (“Dialog mit meinem Gärtner”) existenzielle Fragen – nach der wirklichen Bedeutung von Wohlstand und dem Sinn des Lebens. Ergreifend ist der Film vor allem wegen der schauspielerischen Leistung von Albert Dupontel, der Antoines Zerrissenheit zwischen Besonnenheit und unkontrollierter Wut überzeugend Ausdruck verleiht.
(OT: Deux jours a tuer, Frankreich 2008, 85 Min., FSK ab 6, von Jean Becker, mit Albert Dupontel, Marie- Josée Croze, Pierre Vaneck, www.arsenalfilm.de)

“Wasser und Seife”: Arbeit in einer Wäscherei

Mit großem Respekt vor der Leistung der drei ungelernten Arbeiterinnen Tatjana, Gerta und Monika verfolgt die Kamera der Regisseurin Susan Guth deren schweißtreibende Tätigkeit in einer Hamburger Wäscherei. Für die drei beginnt früh am Morgen die Schicht, während der sie in Hitze und unter einem konstant hohen Lärmpegel ihrem Job nachgehen. Sie verdienen nicht viel. Der Inhaber der Wäscherei muss knallhart kalkulieren, um über die Runden zu kommen. Er investiert in einen Umbau, um seinen Betrieb in den kommenden Jahren zu sichern. Gluth zeigt ihre Protagonistinnen nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in ihrem Privatleben. Sie erzählen von ihren Wünschen und bescheidenen Träumen vom kleinen Glück.
(Wasser und Seife, Deutschland 2008, 85 Min., FSK o. A., von Susan Gluth, www.susangluth.de)

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