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Sonnenschutz nicht vergessen!


Auch wenn es “erst” April ist, kann auch die Frühlingssonne schon Sonnenbrände verursachen. Insbesondere die so genannten Sonnenterrassen, wie Ohrmuscheln, Nasenrücken, Wangen und Unterarme erhalten im Frühling häufig zu viel Sonne. Ihr Kind sollte deshalb im Freien eine Kopfbedeckung mit Krempe tragen (besonders wichtig bei Kleinkindern sowie blonden, hellhäutigen Kindern!) und mit einer Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt sein. Ein effektiver Sonnenschutz kann das Risiko für Hautkrebs im Erwachsenenalter schätzungsweise um mehr als 75 Prozent reduzieren.

Als Risikofaktoren für die Bildung von Hautkrebs gelten neben der Anzahl der Sonnenbrände auch die sich wiederholende kurzzeitige starke Sonnenbestrahlung, wie sie z. B. bei Strandurlauben vorkommt (siehe dazu auch in der aktuellen Ausgabe von “Gesundheit & Erziehung für mein Kind” Seite 12). Besonders gefährdet sind Kinder mit heller Haut, mit Sommersprossen, mit roten Haaren und vielen Muttermalen. Verlassen Sie sich aber nicht zu sehr auf Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor, denn diese können nicht alle UV-Strahlen abhalten. So sind sie gegen sehr langwelliges Licht im UV-A-Bereich von 380 bis 400 nm weitgehend “machtlos”. In der Mittagssonne ist deshalb ein textiler Sonnenschutz zusätzlich zur Sonnencreme unentbehrlich. Zwischen 11 und 15 Uhr spielen Kinder ohnehin am besten im Schatten.

Sind Kinder immer wieder starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt, steigt die lebenslange Bildung von Pigmentmalen. Nach jedem Sonnenbrand entwickeln sich ca. 40 Pigmentmale. Mehr als 50 Muttermale gelten bereits als Risikofaktor, der das lebenslange Erkrankungsrisiko für schwarzen Hautkrebs (malignem Melanom) um den Faktor 15 erhöht. Die Haut “vergisst nichts”, Lichtschäden summieren sich im Laufe des Lebens.



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