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2 Übungen zum Schreiben von Reizwortgeschichten


Als Kind waren Reizwortgeschichten meine Lieblingsaufsätze. Deshalb freue ich mich immer aufs Neue, wenn dieses Thema in meiner Klasse ansteht. Leider stelle ich dann regelmäßig fest, dass nicht alle meine Schüler meine Begeisterung teilen. Im Gegenteil: Sie haben Probleme damit, sich zu ein paar vorgegebenen Wörter eine spannende Geschichte auszudenken. Vielleicht geht es Ihrem Kind genauso und Sie möchten deshalb zu Hause mit ihm üben, damit ihm in Zukunft bessere Reizwortgeschichten gelingen. Folgende Tipps und Übungen helfen Ihnen und Ihrem Kind dabei.

2 Übungen für Reizwortgeschichten

1. Reizwörterkiste (ab Klasse 3)
Für das regelmäßige Üben ist es sinnvoll, dass Ihr Kind sich eine Sammlung von Reizwörtern anlegt. Hierzu schreibt es auf Zettel 10 Nomen, 10 Verben und 10 Adjektive. Diese müssen inhaltlich nicht zusammengehören. Im Gegenteil: Es ist sogar interessanter, wenn die Wörter aus unterschiedlichen Themenbereichen kommen. Geben Sie Ihrem Kind für jede Wortart eine andere Farbe. Um die visuelle Vorstellung zu steigern, ist es sinnvoll, wenn Ihr Kind zu jedem Wort noch ein passendes Bild malt. Diese Zettel werden in eine schöne Kiste einsortiert. Nun kann Ihr Kind Reizwörter für eine mündliche Reizwortgeschichte oder einen schriftlichen Übungsaufsatz ziehen. Dabei können abwechselnd nur Nomen oder ein Nomen, ein Verb und ein Adjektiv als Reizwörter gewählt werden. So müssen Sie sich nicht immer wieder neue Reizwörter überlegen, sondern Ihr Kind kann aus seiner eigenen Sammlung immer wieder neue Zusammenstellungen von Reizwörtern machen.

2. Geschichten erzählen (ab Klasse 2)
Auf langen Autofahrten, während des Abspülens oder beim Kinderzimmeraufräumen können Sie das mündliche Sprachvermögen Ihres Kindes trainieren. Nennen Sie Ihrem Kind dazu drei Reizwörter (z.B. Fahrrad – Kurve – Krankenhaus) oder lassen Sie es aus seiner Reizwörterkiste drei Wörter ziehen bzw. mit dem Reizwörterwürfel drei Wörter erwürfeln. Nun soll es sich hierzu eine Geschichte ausdenken und erzählen. Dies geschieht zunächst frei und ohne Unterbrechungen. Wahrscheinlich wählt Ihr Kind die Umgangssprache und das Perfekt (z.B. “Dann sind sie gegangen.”) Bitten Sie Ihr Kind im Anschluss, die Geschichte erneut zu erzählen, aber diesmal so wie es sie auch schreiben würde: also in Hochdeutsch und im Präteritum (z.B. “Dann gingen sie.”). Selbstverständlich kann Ihr Kind hier auch Lügen- oder Quatschgeschichten erzählen. Je absurder die Geschichten sind, desto mehr Spaß wird es Ihrem Kind machen!

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