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Zeckenjagd: Den Kopf nicht vergessen!


Groß ist der Schreck, wenn Eltern bei ihrem Kind eine Zecke entdecken. Gegen FSME kann man ja impfen, gegen Borrelien jedoch nicht. Trotzdem ist Panik fehl am Platz. Wenn Sie die Zecke abends entfernen, nachdem Ihr Kind nachmittags draußen gespielt hat, ist eine Übertragung von Erregern ziemlich unwahrscheinlich.

Zwar trägt etwa jede dritte Zecke Borrelien in sich. Doch brauchen die Bakterien ca. drei Tage, bis sie vom Darm der Zecke in den neuen Wirt gewandert sind. Und diese Reise machen sie bei Menschen ohnehin eher widerwillig: Das Übertragungsrisiko liegt nach drei Tage bei etwa 20 Prozent. Nach einem frischen Stich ist also die Borrelienübertragung sehr unwahrscheinlich.

Wenn Sie sich und Ihr Kind abends nach Zecken absuchen, ist das ein guter Borreliose-Schutz. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, wer abgesucht wird: Bei Erwachsenen sitzen die Tiere zu 60 Prozent an Unterschenkel und Knie, bei Kindern hingegen zu etwa 50 Prozent an Kopf und Hals. Deswegen sollten Sie bei Ihrem Kind besonders die Kopfhaut untersuchen. Unter den Haaren können sich Zecken aber leicht verstecken, sodass Sie am besten gründlich danach tasten.

Und falls es trotz allem tatsächlich einmal zu einer Infektion gekommen sein sollte, kann man die Borrelien zumindest gut antibiotisch behandeln. Typisch für die Übertragung von Borrelien ist die Wanderröte, eine sich nach außen vergrößernde kreisförmige Rötung um die Stichstelle herum.

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