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Stabilität und Tempo: Browser Firefox wird in Prozesse geteilt


Firefox wird renoviert

Was Googles Chrome und der Internet Explorer 8 schon vormachen, soll nun in viel gründlicherer Weise auch Firefox erhalten: Die Aufteilung des Programms in mehrere Prozesse und Threads. Die Entwickler wollen damit nicht nur Mehrkernprozessoren ausreizen, sondern auch die Stabilität erhöhen.

Im Wiki der Entwickler hat das Mozilla-Team am Donnerstag angekündigt, dass zukünftige Versionen von Firefox in mehrere Prozesse aufgeteilt werden sollen. Ähnlich arbeitet beispielsweise auch schon der Internet Explorer 8: Wenn der Browser oder ein Plug-In schwere Fehler machen, stürzt nur das Tab ab, in dem die aktuelle Webseite dargestellt wird, der Rest der Anwendung läuft in der Regel stabil weiter.

Bei Firefox soll nicht nur das durch die Aufteilung erreicht werden, auch die Benutzeroberfläche und die Darstellung der Webseiten soll in verschiedenen Prozessen bearbeitet werden. Dadurch sollen auch Mehrkernprozessoren besser genutzt werden. Einige der größten Bremsen beim Surfen sind jedoch Plug-Ins wie Flash, wenn diese nicht in Threads und Prozesse aufgeteilt sind, kann der Browser das nicht ausbügeln.

Die Entwickler wollen sich zunächst für die Optimierung nur eine Plattform vornehmen, ob Linux oder Windows ist noch nicht entschieden. Das soll bis zur Mitte des Jahres 2009 feststehen, die ersten Arbeiten am Code selbst sollen zum ersten November 2009 abgeschlossen sein. Ob dann aber auch schon parallelisierte Betaversionen von Firefox der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden, ist noch nicht abzusehen.

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