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Bing zensiert: Microsofts neue Suchmaschine mit Prüderiefilter gestartet



Die gestartete Beta-Version von Microsoft Bing zeigt sich sexfeindlich

Microsoft hat am Montag in Deutschland die Beta-Version seiner Entscheidungsmaschine Bing gestartet. Überraschung: Die neue Suchmaschine zensiert fleißig und hält deutschen Onlinern eine Suche nach Sex vor. Begründung: “Der Suchbegriff Sex führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten”, so der Antwort-Treffer der Suchmaschine, die dem Nutzer damit die Entscheidung abnimmt, wonach er suchen darf. Doch Bing hat auch einen entscheidenden Rat für Sexsuchende parat: “Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten.”

Ursprünglich wollte Microsoft seine neue Suchmaschine erst am dritten Juni starten, so die Ankündigung von Microsoft-Chef Steve Ballmer am letzten Donnerstag. “Bing ist ein wichtiger erster Schritt in unserem langfristigen Bemühen, Innovationen für die Internet-Suche zu liefern”, so Ballmer. Mit Bing sollen die Nutzer Informationen schneller finden und die gefundenen Informationen besser nutzen könne (magnus.de berichtete). Dann haben die Redmonder den Start der neuen Suche doch vorgezogen und Bing am Montag an den Start gebracht.

Die Entscheidungsmaschine

Wenige Tage vor dem inoffiziellen Start veröffentlichte Microsoft noch ein Video zur Einstimmung, in dem sich Microsoft von Wettbewerbern klar abheben wollte: “Bing ist nicht einfach eine Suchmaschine, es ist eine Entscheidungsmaschine.”, versprach der Microsoft der Online-Gemeinde. Denn die neue Online-Suche mit dem aussagekräftigen Namen Bing soll mehr bieten als nur Trefferlisten auf einfache Fragen wie nach der Hauptstadt von Botswana. (magnus.de berichtete).

Bing entscheidet über Suche

Ein Versprechen, das Microsoft anscheinend gehalten hat, wenn auch nicht unbedingt im Sinne seiner Nutzer. Wer am Montag den Suchbegriff Sex in die Suchzeile der Beta-Version von Bing eingab, konnte sich von der Entscheidungsfreudigkeit von Bing überzeugen. Die Ausgabe einer Trefferliste verweigerte Bing schlicht und einfach mit dem Hinweis auf eindeutig sexuelle Inhalte, die man Onlinern nicht zumuten könne.

Abstellen ließ sich der Prüderiefilter in der Beta-Version noch nicht. Lediglich eine Spracheinstellung sowie Enstellungen an den Anzeigeoptionen wie Anzahl der Suchtreffer ließen sich im Menüpunkt Extras einstellen. Und auch sonst gab sich Bing als Saubermann. Die Suche nach einem Massagestab förderte beispielsweise ebenfalls einen Verbotsbescheid auf den Bildschirm – im Gegensatz zum Preisvergleichs-Partner Ciao, der anscheinend keiner Prüderieauflage unterlag.

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