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FC Bayern: Trainer van Gaal lässt Nobeldisco P1 überwachen


van Gaal lässt P1 überwachen

München – Big Louis is watching you! Auf dem Trainingsplatz dürften sich die Bayern-Stars langsam an die Video-Überwachung gewöhnt haben.

Dass der Tulpen-General künftig aber auch das Privatleben der Spieler genau unter die Lupe nimmt, dürfte einige schlucken lassen… „Keine Starallüren! Jeder ist gleich, keiner vor der Bank sicher!“ Die Ansagen des Holländers waren schon am ersten Tag knallhart, als der 57-Jährige dem Team mit allen Stationen seiner Spieler- und Trainerkarriere vorgestellt wurde.

Überwachung beim FC Bayern – bisher nur auf dem Platz

Van Gaals oberste Gebote: Respekt und Disziplin! Dabei setzt der Coach auf neue Methoden. Denn künftig soll überwacht werden, wer sich nach Dienstende noch im P1, ­Pasha, Paradiso oder Ed Moses – den Lieblingsclubs der Spieler – aufhält. General gnadenlos: Van Gaal lässt sogar das P1 überwachen! Auf die Frage, ob es stimmt, dass der Trainer seinerzeit beim FC Barcelona sogar die Spieler in der Disco kontrolliert habe, antwortet van Gaal in der Sport Bild: „Ja, das mache ich auch hier. Ich habe mich auch schon über das Münchner P1 informiert.“

Die Spieler sollen kontrolliert werden. Immer wieder betont van Gaal, dass zu seinem „ganzheitlichen Prinzip“ auch das private Umfeld des Spielers gehört – und damit auch der Lebenswandel neben dem Platz. Auf Kontrollanrufe will der neue Cheftrainer jedoch verzichten. „Das mache ich anders“, sagt van Gaal: „Dank der modernen Kommunikationsmittel ist das nicht schwer. Sie werden schon sehen…“

Was meint er damit? „Technisch ist das nicht ganz einfach“, sagt Stefan Niemzyck von Security und Service e.K. in München : „Die Ortung über ein Handy wäre wohl am einfachsten.“ Das würde passen – fast alle Bayern-Stars haben ein Diensthandy. „Das wäre die einzige, offizielle Möglichkeit. Allerdings ist die Ortung nicht 100-prozentig genau“, sagt Niemzyck: „Zwei Firmen haben nach Kinder-Entführungen das System verbessert. Über GPS kann man feststellen, wo sich das Handy befindet.“ Und ihre Mobiltelefone haben die Spieler eigentlich immer bei sich…

Es geht auch anders: Van Gaal lädt zum Brunch

Von Seiten des P1 haben die Stars übrigens keinen Verrat zu befürchten. Row Weber, PR-Manager der Disco: „Der FC Bayern hat uns noch nicht angerufen. Aber selbst wenn sie sich mit uns in Verbindung setzen, werden wir die Spieler nicht verpetzen. Denn nicht der FC Bayern ist unser Freund, sondern die Spieler.“

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Die größten Bayern-Skandale

Louis van Gaal will seine Spieler zukünftig überwachen. Zurecht? Fest steht: Die Bayern beim Feiern – da gab’s schon einige Skandale… Der prominenteste Fall ereignete sich im Oktober 1999. Mario Basler und Sven Scheuer hielten sich zur Regeneration in Donaustauf auf. Mittelfeld-Star und Ersatzkeeper stolperten über die sogenannte „Pizza-Affäre“. Nach einer nächtlichen Rangelei wurden beide Spieler festgenommen. Der FC Bayern zog die Konsequenzen, suspendierte Basler und Scheuer.

In der Nacht zum 1. Oktober 2000 kam es im P1 zum angeblichen Disco-Skandal um Stefan Effenberg. Mit den Worten „ich bin der Effenberg. Ich will hier sitzen. Verpisst euch!“ soll der Star einen Streit angezettelt haben. Vor Gericht wurde verhandelt, Effe kam schließlich mit einem blauen Auge davon.

Unvergessen auch: Promille-Pizarro. Nach einem Wiesn-Besuch 2006 wurde Claudio Pizarro von der Polizei ausgehalten. Das Ergebnis: 1,1 Promille, Schein weg. Van Gaal wird davon nichts mehr verborgen bleiben!

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