Kunden dürfen ihren DSL-Zugang nicht untervermieten Das Mitnutzen eines Internet-Zugangs ist einem aktuellen Urteil zufolge rechtswidrig, wenn “Schmarotzertum” im Spiel ist. Das heißt: Alle WLAN-Sharing-Modelle stehen jetzt auf der Kippe.
Köln (red) – Wie das Kölner Oberlandesgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschieden hat, dürfen DSL-Flatrate-Kunden ihre Anschlüsse nicht einfach so per WLAN mit anderen Nutzern teilen – jedenfalls dann nicht, wenn das in kommerzieller Absicht geschieht. Die Richter waren der Ansicht, dass “Schmarotzertum” im Spiel ist, wenn ein Flatrate-Konzept quasi weitervermietet wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Geschäftsmodelle auf der Kippe
Geklagt hatte 1&1 gegen das Unternehmen Fon, dessen Geschäftsidee es ist, dass die registrierten Mitglieder ihren Breitbandzugang mit anderen teilen. Im Fokus des Falles war ein 1&1-Kunde, der seinen DSL-Zugang via Fon für andere Nutzer freigegeben hatte. Dabei ist durchaus Geld im Spiel: Wenn man seinen Anschluss zur Nutzung freigibt, wird man entweder an den Einnahmen beteiligt oder kann selbst über andere WLAN-Zugänge kostenfrei surfen. Fon will den Angaben zufolge bis zum Bundesgerichtshof gehen.
Vodafone will ab September auch das schnelle VDSL anbieten Im Herbst bietet auch Vodafone Internetzugänge über den schnellen VDSL-Standard an. Diese können überall dort gebucht werden, wo auch die Telekom VDSL anbietet. Weitere Anbieter sollen ebenfalls kurz vor dem Marktstart stehen.
Düsseldorf/Bonn (red) – Wie Vodafone-Deutschlandchef Fritz Joussen am Mittwoch in Düsseldorf erklärte, soll es ab September auch bei Vodafone (www.vodafone.de) VDSL-Zugänge geben. Diese würden als so genannte Bitstrom-Zugänge in Zusammenarbeit mit der Telekom angeboten. Je mehr, desto billiger
Das neue Vorleistungsangebot beinhaltet einen “Erfolgsfaktor”: Je mehr Kunden von den Wettbewerbern und der Deutschen Telekom gewonnen werden, desto weiter sinkt der Vorleistungspreis, den die Mitnutzer zahlen müssen. Der jetzt vereinbarte monatliche Einstiegspreis beträgt laut Telekom bei 48 Monaten Laufzeit 25,36 Euro und bei zwölf Monaten 26,28 Euro pro Zugang. Mit 1&1 kurz vor dem Abschluss
Indes wird in Branchenkreisen gemunkelt, dass Verträge über eine Mitnutzung des VDSL-Netzes auch mit anderen Wettbewerbern kurz vor dem Abschluss stünden. Zu vermuten wäre in erster Linie United Internet, aber auch Telefonica wird sich ein Stück vom Kuchen sichern wollen. Laut Telekom sei mit 1&1 bereits eine Einigung erzielt worden. Alle Mitnutzer können dann in den Gebieten, in denen das VDSL der Telekom liegt, ihren Kunden eigene Zugänge mit bis zu 50 Mbit/s im Download anbieten.
Hand-Vergleich und Geisterstunde: Fans rund um den Globus sind sich sicher: Jacko lebt! Ob Jackos Geist auch moonwalkt? Fans erfinden die verrücktesten Theorien und wissen sogar, dass er seit 1984 nicht mehr sterben konnte.
Was der “King” kann, kann der “King of Pop” schon lang. Rund um den Globus sind sich Fans von Michael Jackson sicher: Er lebt! Wenn eine Ikone wie Michael Jackson stirbt, geht sie natürlich niemals so ganz. Im Internet tauchen nun allerdings haufenweise Seiten auf, deren Betreiber noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, der am 25. Juni für tot erklärte Jacko sei überhaupt nicht gestorben, sondern habe seinen Tod nur vorgetäuscht, um beispielsweise seinen Schulden zu entfliehen. Natürlich haben sich auch schon die ersten gemeldet, die ihn lebend gesehen haben wollen.
Anlass zur Skepsis gibt es nach Ansicht der Zweifler genug: Verdächtig seien unter anderem das lange Gespräch mit dem Notrufdienst 911 nach dem Kollaps des Sängers in seinem Haus in Bel Air und das Verhalten der Sanitäter, die den ohnmächtigen Star ohne jede Eile abtransportiert und noch nicht einmal die Sirene eingeschaltet hätten.
Eine der Thesen besagt sogar, dass der echte Michael Jackson bereits 1984 gestorben ist und seitdem von einem Double “vertreten” wurde. Die Double-Theorie ist überhaupt sehr beliebt in Jacko-Verschwörungskreisen: Nicht wenige sind der Meinung, dass am 25. Juni zwar jemand starb, dass es sich dabei allerdings nicht um den echten Jacko handelte.
Ein Beleg dafür sei beispielsweise sein Auftritt im O2-Stadion in London, als er sein Comeback ankündigte. Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Rolle seine Hand dabei spielt.
Sprich mit der Hand!
Willkommen beim “Größten Scherz, den die Welt je gesehen hat”! Die Autoren der Seite “michaeljacksonhoaxdeath.com” geben sich wahrlich alle Mühe, Beweise für ihre These zusammenzutragen, dass Michael Jackson überhaupt nicht tot ist. So war es ihrer Ansicht nach überhaupt nicht das Original, das in London vor die Presse trat, sondern ein Double. Klar zu erkennen sei das an dem Vergleich der Hände des echten Jacko und der Person, die bei der Pressekonferenz auftrat.
Zunächst einmal habe Jackson lange, dünne Finger und eine langgestreckte Handfläche. Der “Hochstapler” hingegen habe kurze Finger und eine eher runde Handfläche. Auch der angeblich unterschiedliche Verlauf der Linien der Hände sei ein eindeutiges Indiz dafür, dass hier ein Doppelgänger am Werk war. Dass die Hand auf der rechten Seite in dem obigen Foto offenbar nach hinten gestreckt und deswegen zwangsläufig anders aussieht, scheint für den Autoren dabei aber keine Rolle zu spielen. Anzeige
Doch die Verschwörungstheoretiker haben nicht nur Fotos, auf die sich berufen, es existiert sogar ein Video, in dem sich Jacko angeblich von seiner Bahre erheben soll – zu bewundern auf der nächsten Seite.
Bitte erheben Sie sich!
Kurz nach seinem Tod wurde der Leichnam von Michael Jackson mit dem Hubschrauber aus dem Krankenhaus in die Gerichtsmedizin geflogen. Zumindest nahm man bislang an, dass es sich dabei um seine Leiche handelte. Kurz danach kam nämlich ein Video in Umlauf, in dem zu sehen sein soll, wie sich der “King of Pop” im Leichensack von seiner Bahre erhebt.
Da das Besatzungsmitglied des Hubschrauber auf diese Wiederauferstehung allerdings nicht reagiert, muss das wohl bedeuten, dass er Teil dieser groß angelegten Täuschungsaktion ist. Oder dass Jacko vielleicht doch nicht aufgestanden ist. Hier kann sich jeder seine Lieblingsversion aussuchen.
Doch die ominöse Leichenerweckung ist nicht das einzige Video, das bezeugt, dass Michael Jackson noch immer unter uns weilt. Auch einem Beitrag des US-Senders CNN wollen findige Fans Jacko entdeckt haben – wenn auch nur als Geist.
Ghost – Nachricht von Jacko
In einem Interview in der “Larry King Show” erzählt einer der Touristenführer auf der Neverland-Ranch gerade etwas ungemein Spannendes über Michael Jacksons Schlafzimmertür, als die Kamera den Blick über einen langen Hausflur schweifen lässt und etwas noch viel Spannenderes einfängt.
Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Flackern aussieht, das da von links nach rechts durchs Bild läuft, erkennt der gewiefte Verschwörungstheoretiker natürlich sofort als: Jackos Geist! Die ständigen Wiederholungen und die aus einem Gruselfilm entliehene Musik tun ihr Übriges, um auch den letzten Zweifler von dieser Erscheinung zu überzeugen.
Es gibt jedoch da draußen auch eine Menge Leute, die behaupten würden, dass das in dem Video nie und nimmer Michael Jacksons Geist sein kann. Und diese Leute müssen es wissen – denn sie haben den “King of Pop” schließlich noch nach seinem angeblichen Ablegen quicklebendig gesichtet.
Ich sehe lebendige Jackos!
Für einen Toten kommt Michael Jackson ganz schön rum. Er ist noch nicht unter der Erde, da melden sich schon die ersten Stimmen im Internet, die den “King of Pop” lebend gesehen haben wollen. Er habe Jackson auf dem Flughafen der britischen Industriestadt Manchester entdeckt, schrieb einer dieser angeblichen Augenzeugen auf der Internetseite “michaeljacksonsightings.com”. Ein anderer teilte auf der bereits erwähnten Seite “michaeljacksonhoaxdeath.com” mit, den Sänger quicklebendig an der Grenze nach Mexiko erkannt zu haben. Weitere Sichtungen des Popstars trafen aus Neuseeland, Dubai und Las Vegas ein.
Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis er irgendwo Elvis über den Weg läuft.
Manche Kleinkinder werden schnell handgreiflich und aggressiv, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht. Wenn Sie konsequent und richtig reagieren, gehört das aggressive Handeln jedoch bald der Vergangenheit an.
Viele Eltern sind beunruhigt, wenn ihr Kind handgreiflich wird und andere Kinder oder sie selbst beißt. Doch meist ist das nur eine vorübergehende Phase in der das Kind aggressiv ist.
Alternativen, wenn Ihr Kind aggressiv handelt
Wenn die ersten Zähnchen da sind, wollen viele Kinder ausprobieren, was sich mit den neuen Beißern so alles anstellen lässt. Wenn Eltern auf die ersten Beißversuche besonders heftig und vor allem prompt reagieren, haben die Kleinen schnell heraus, dass ihnen mit dieser Form der „Betätigung“ intensive Aufmerksamkeit gewiss ist. Wenn Ihr Kind zu beißen beginnt, sollten Sie ihm sofort signalisieren: „Au, das tut weh!“ Drücken Sie ihm gleichzeitig einen Beißring, ein Stück hartes Brot oder einen Kohlrabischnitz in die Hand und sagen Sie ihm: „Hier darfst du hineinbeißen!“ Haben Sie Ihr Kind auf dem Arm oder auf dem Schoß, sollten Sie es für kurze Zeit – ohne zusätzlich Aufhebens darum zu machen – auf den Boden hinuntersetzen. So lernt Ihr Kind, dass man mit dem Beißen nicht etwa besondere Aufmerksamkeit bekommt, sondern einem diese sogar kurz entzogen wird.
Wenn Kinder aggressiv und handgreiflich sind, ist das oft Ausdruck von Hilflosigkeit
Klein- und Kindergartenkinder sind oft aus reiner Hilflosigkeit körperlich aggressiv. Weil sie noch nicht gelernt haben, wie sie mit anderen Kontakt aufnehmen können, werden sie aggressiv und hauen ein anderes Kind, um ihm zu signalisieren: „Ich will mit dir spielen!“ Wenn sie das Spielzeug eines anderen Kindes haben wollen, können sie sich noch nicht ausreichend sprachlich ausdrücken, um darum zu bitten. Deshalb wird es dem anderen Kind oft kurzerhand „mit Gewalt“ abgenommen. Hier müssen Sie als Eltern Ihrem Kind immer wieder zeigen, dass es auch anders geht. Wenn Ihr Kind zu einem anderen hingeht aggressiv wird und es offensichtlich grundlos beißt oder schlägt, sollten Sie sofort einschreiten sowie laut und bestimmt „Nein!“ sagen. Dann können Sie ihm zeigen, wie es das andere Kind streicheln kann, statt handgreiflich zu werden. Und wenn Ihr Kind bei Ihnen auf dem Arm sitzt, kann es Sie küssen, statt Sie zu beißen. Kann Ihr Kind schon gut sprechen, ermutigen Sie es, zu einem anderen Kind hinzugehen und Hallo zu sagen, wenn es Kontakt aufnehmen möchte. Hat Ihr Kind ein anderes Kind verletzt, können Sie ihm zeigen: „Schau, das Kind weint jetzt – so weh hast du ihm getan!“ Eine Entschuldigung zu verlangen, würde ein Kleinkind noch überfordern. Ist Ihr Kind schon im Kindergartenalter und tut es ihm danach Leid, sollten Sie gemeinsam mit ihm zu dem angegriffenen Kind hingehen und sich entschuldigen. Anfangs werden Sie das vielleicht stellvertretend für Ihr Kind tun müssen. Doch später kann es das auch selbst tun.
Wenn Ihr Kind aggressiv ist und handgreiflich wird, darf es damit nicht durchkommen
Hat Ihr Kleines einem anderen Kind gerade gewaltsam das begehrte Spielzeug aggressiv aus der Hand gerissen, sollten Sie sofort einschreiten. Ihr Kind darf damit nicht durchkommen! Nehmen Sie ihm das ergatterte Spielzeug sofort ab und geben Sie es dem anderen Kind zurück. Dann erklären Sie Ihrem Kind, dass es um das Spielzeug bitten oder aber mit einem seiner Spielzeuge ein Tauschgeschäft vorschlagen kann.Am besten ist es, wenn Sie das erwünschte Verhalten gleich zusammen einüben! Hat Ihr Kind sich richtig verhalten, loben Sie es dafür. Wenn Ihr Kind auf dem Spielplatz oder in der Krabbelgruppe ein anderes Kind schlägt, beißt oder tritt, sagen Sie sofort „Nein!“, nehmen Sie es an die Hand und führen es für eine kurze Auszeit weg. Ihr Kind muss nun wenige Minuten ruhig neben Ihnen sitzen, dann erst darf es weiterspielen. Erklären Sie ihm, dass sein Verhalten nicht akzeptabel ist. Kann Ihr Kind bereits gut sprechen, sollten Sie herausfinden, warum es so handgreiflich wurde, und dann mit Ihrem Kind gemeinsam andere, akzeptable Lösungen suchen. Weil hinter Wut und Aggression auch immer unerfüllte Bedürfnisse stehen, sollte Ihr Kind lernen, dass es seine Wünsche auf andere Weise ausdrücken muss, um gehört zu werden. Wenn Ihr Kind trotz konsequenten Eingreifens und Auszeit immer wieder andere Kinder beißt, tritt oder schlägt, sollten Sie spätestens beim dritten „Ausrutscher“ die Konsequenzen ziehen: Gehen Sie nach Hause! Nehmen Sie Ihr Kind an die Hand – oder notfalls auch unter den Arm – und verlassen Sie den Spielplatz oder die Krabbelgruppe mit den Worten: „Wenn du immer wieder andere Kinder beißt/trittst/schlägst, kannst du nicht mehr mit ihnen spielen. Deswegen gehen wir jetzt heim.“ Wenn ein Kleinkind in der Trotzphase voller Wut auf Sie einschlägt oder zu beißen versucht, sollten Sie seinen Angriff abwehren (Hand oder Kopf festhalten). Bedrängt Ihr Kind Sie dann weiter, sollten Sie kurz auf der Toilette verschwinden, sodass Sie „in Sicherheit“ sind. Ihr Kind wird schnell lernen, dass es mit seinem Verhalten nichts erreicht: Es bekommt nicht, was es will – im Gegenteil, Mami verschwindet dann auch noch! Was gegen handgreiflichen Geschwisterstreit am besten hilft, wenn Bruder oder Schwester geschlagen oder gebissen werden, können Sie regelmäßig auch in meinem kostenlosen im E-Mail-Newsletter lesen.
Garantiert schadstofffrei sind auch die Aussprüche aus Kindermund.
Randalierender Wurm Matti (3 Jahre) fand im Sand einen Regenwurm, wusch ihn sorgfältig mit der Gießkanne und brachte ihn mit ins Haus. Mama: “Matti, du kannst den Regenwurm nicht mit ins Haus nehmen.” Matti schaute den Wurm eine Weile fragend an und meinte dann: “Stimmt, vielleicht macht er was kaputt.” (von Martina Külling aus der Schweiz)
Richtig erkannt: Wer braucht schon Ohrnudeln?! Mein Sohn (2,5 Jahre) hat bei uns Orecchiete zum Essen bekommen. Ich habe ihm erklärt, dass das Nudeln sind die aussehen wie kleine Ohren. Er hat dann eine mit den Fingern genommen, ans Ohr gelegt und meinte: “Mama, passt nicht – passt aber in Mund!” (von Cristina R.)
Ein Planschbecken gehört zur Kindheit wie das erste Fahrrad. Leider verhageln die meisten Hersteller den Badespaß ganz gewaltig: Bei einer Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST kam heraus, dass fast alle Produkte derart verseucht mit Schadstoffen sind, dass sie eigentlich auf dem Sondermüll entsorgt werden müssten. Ein Testprodukt hätte nicht einmal verkauft werden dürfen.
Schon in früheren Jahren hat ÖKO-TEST vor Planschbecken gewarnt, weil sie hohe Mengen an problematischen Stoffen enthalten. Viele diese Substanzen lösen sich im Wasser, zudem nuckeln gerade kleine Kinder auch mal am Beckenrand. So können die Schadstoffe direkt in den kindlichen Organismus gelangen.
Mittlerweile hat sich zwar einiges getan – aber nicht unbedingt zum Guten. Denn auch die 13 aktuellen Planschbecken-Modelle, die ÖKO-TEST jetzt untersucht hat, strotzen nur so vor problematischen Stoffen: Sehr giftige zinnorganische Verbindungen gehören ebenso dazu wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Auch bei den eingesetzten Weichmachern besteht noch Nachbesserungsbedarf.
Rundum in Ordnung waren nur zwei Hartschalen-Modelle. Die haben allerdings den Nachteil, dass sie sich nicht so platzsparend verstauen lassen wie die aufblasbaren Kunststoffbecken. (Quelle: ÖKO-TEST, aktuelle Juliausgabe)
Keimende und grüne Kartoffeln enthalten das giftige Solanin und gehören nicht auf den Teller, denn Vergiftungen sind schon bei geringen Mengen (20 Milligramm = 0,02 Gramm) möglich. Doch muss man deswegen die Kartoffeln gleich wegwerfen?
Bei keimenden Kartoffeln scheiden sich die Geister: Die einen empfehlen striktes Wegwerfen, die anderen sagen, es genüge, nur Kartoffeln mit grünen Stellen wegzuwerfen (oder zumindest großzügig auszuschneiden), die Triebe der Kartoffeln unmittelbar vor dem Verarbeiten wegzubrechen, die Kartoffeln etwas dicker zu schälen (Solanin befindet sich vor allem unter der Schale) und in Wasser zu kochen, das anschließend weggeschüttet wird (Solanin geht in das Kochwasser über und deshalb ist der Gehalt in der gekochten Kartoffel geringer).
Fakt ist, dass rohe Kartoffeln grundsätzlich pro Kilogramm durchschnittlich 0,044 Gramm Solanin enthalten und keimende Kartoffeln sogar 0,09 bis 0,112 Gramm. Weitere Informationen über Solanin und dessen Giftwirkung erhalten Sie unter www.waswiressen.de
Für Erwachsene halte ich es auch für vertretbar, keimende Kartoffel unter Beachtung der oben gegebenen Tipps weiter zu verwenden. Bereiten Sie die Kartoffeln jedoch für ein Baby oder Kleinkind zu, würde ich gekeimte Kartoffeln lieber wegwerfen. Die Solaninbildung hat übrigens nichts mit dem Anbau zu tun und deshalb sind Bio-Kartoffeln genauso betroffen wie “normale”.
Nach dem Tod von Pop-Superstar Michael Jackson will eine Gruppe chinesischer Geschäftsleute dessen “Neverland”-Ranch nachbauen.
Die umgerechnet rund 105 Millionen Euro teure Kopie des Anwesens soll im Zentrum eines Parks auf einer Insel nördlich von Shanghai entstehen, wie die Zeitung “Shanghai Daily” berichtet. “Wir glauben, es wäre eine gute Idee, einen Ort zu bauen, wo sich die chinesischen Fans an ihn erinnern können”, zitiert das Blatt Qiu Xuefan von der Handelskammer der Industriestadt Wenzhou.
Die Geschäftsleute kontaktierten nach eigenen Angaben auch schon das Umfeld des Sängers, um sich Stücke aus seinem Besitz für die Ausstattung zu sichern. Die nachgebaute Ranch soll auf dem Gelände eines Landwirtschaftsparks auf der Insel Chongming entstehen, auf dem Besucher ländliche Küche und Aufführungen volkstümlicher chinesischer Musik genießen sollen.
Mit einer Fläche von 667.000 Quadratmetern hätte die “Neverland”-Nachbildung nur ein Siebzehntel der Größe des Originals. Die erste Phase des Projekts soll den Angaben zufolge schon im kommenden Jahr fertiggestellt werden.
Nicht bekannt war zunächst, welche Teile nachgebaut werden sollten. Jacksons Luxus-Ranch war unter anderem mit einem Zoo, einem Jahrmarkt und einem Kino ausgestattet.
Kinostart: Kult-Komiker Sacha Baron Cohen in “Brüno” – schlimmer als “Borat” Im Kino: “Brüno” mit Borat-Darsteller Cohen
In der Rolle des rassistischen und antisemitischen Journalisten Borat aus Kasachstan sorgte der Schauspieler Sacha Baron Cohen schon vor drei Jahren für einen Skandal und jede Menge Aufregung.
Nun bringt der Komiker eine weitere Kunstfigur ins Kino: Als schwuler, österreichischer Modejournalist Brüno jettet er um die Welt, provoziert seine Umwelt mit exzentrischen Auftritten und überrascht dabei mit immer durchgedrehteren Ideen. Auch wenn «Brüno» dabei erwartungsgemäß keiner wirklich tiefgründigen Geschichte folgt, so parodiert der Film genüsslich den Wahn nach medialem Ruhm und ist zugleich geschmacklose wie hochkomische Komödie.
“Brüno”auf der Suche nach Ruhm
Der blonde, häufig knapp bekleidete Reporter Brüno wird nach einem Eklat bei der Mailänder Modewoche aus seiner Sendung Funkyzeit geworfen und macht sich deswegen auf nach Los Angeles, wo er “der größte österreichische Superstar seit Hitler” werden will. Um das zu erreichen, versucht Brüno in der “Mockumentary” (parodistischer Dokumentarfilm) in rasend schneller Abfolge einiges: Er interviewt die Sängerin Paula Abdul, dabei auf hockenden Menschen als Stuhlersatz sitzend, brüskiert einen Führer der Al-Aqsa-Brigaden, indem er Osama bin Laden mit einem obdachlosen Weihnachtsmann vergleicht und zerrt vor den Augen entsetzter Mitreisender ein schwarzes Adoptivbaby vom Flughafengepäckband: “Madonna hat es, Brangelina hat es – jetzt hab ich auch eins.”
Mit solchen selbstinszenierten Auftritten kennt sich Brüno alias Baron Cohen bestens aus. Schon während der Dreharbeiten kursierten immer wieder Meldungen und kleine Filmchen über die brachialen Ideen des britischen Komikers. Bei den MTV Movie Awards sorgte er vor kurzem für Schlagzeilen, als er sich in einem weißen Engelsgewand von der Decke abseilte und auf dem Schoß des Rappers Eminem landete – sein spärlich bekleideter Hintern lachte Eminem bei dieser abgesprochenen Einlage direkt ins Gesicht.
Auch im Film scheint Baron Cohen erneut keine Schmerz- und Schamgrenze zu kennen. Während der Komiker in “Borat” als Naivling aus Kasachstan seinen Gesprächspartnern in den USA so haarsträubende politisch inkorrekte Aussagen entlockte, geht er als klischeeschwuler Mode-Reporter Brüno deutlich offensiver vor und fordert die Menschen zu – verbaler und körperlicher – Gegenwehr heraus. Bei seinen Eskapaden begibt er sich immer wieder in durchaus gefährliche Situationen, beispielsweise indem er fanatisch überzeugten Heterosexuellen sein angebliches Schwulsein unter die Nase reibt.
“Brüno” – Blonder Borat noch anarchischer
Nicht alle Szenen sind dabei echt, einige wurden offensichtlich auch gestellt. Dem Film schadet das aber nicht. Im Gegenteil, die Jagd nach immer abstruseren Auftritten des nach Rampenlicht süchtigen Brüno überrascht nicht nur seine meist unfreiwilligen Mitstreiter. Auch die Zuschauer werden von dieser Gagwelle regelrecht überrollt. Dabei wollen einige der oft nach dem selben Muster gewirkten Witze auf Dauer nicht so recht zünden. “Brüno” fehlt auch die hintergründige und subtile Ironie, die seinen Vorgänger “Borat” ausmachte. Stattdessen ignoriert Baron Cohen mit “Brüno” jeden Appell an guten Geschmack und setzt sich hemmungslos über jede Grenze gesellschaftlichen Anstandes hinweg.
Weltweit befürchteten viele Kritiker deswegen schon vor der Premiere des Films, dass “Brüno” unter dem Deckmantel der Komik schwulenfeindlich ist und nach den Kasachen in “Borat” nun die Österreicher an den Pranger stellt. Natürlich übertreibt es Baron Cohen mit der stereotypen Darstellung des Brüno. Doch die Kritik scheint dabei übertrieben. Schließlich ist sie einkalkuliert und garantiert dem Komiker wochenlange mediale Aufmerksamkeit. Auch deswegen werden sicher wieder unzählige Neugierige in die Kinos strömen, um “Brüno” zu sehen – und Baron Cohen das verschaffen, wonach sich seine Kunstfigur Brüno so innig sehnt: Schlagzeilen und Ruhm.
Google deckt die Karten auf: ChromeOS-Partner offiziell benannt Mehrere Firmen steigen in die ChromeOS-Entwicklung ein
Nach der Ankündigung seines Betriebssystems ChromeOS hat Google in der Nacht zum Donnerstag weitere Details verraten. Unter anderem benennt Google Hardwarepartner, mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet.
Unter anderem Acer, Adobe, ASUS, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments, und Toshiba arbeiten mit Google in Sachen ChromeOS zusammen. Google hatte zuvor angekündigt, dass es erste Partner gebe, mit denen zusammen an Netbooks auf Basis von ChromeOS gearbeitet wird. Zudem stellte Google klar, dass ChromeOS kostenlos sein wird.
Weitere Details blieb Google aber schuldig. Bislang wurde das System nur in Grundzügen umrissen. Dabei wurde klar: Google bleibt seiner Linie treu und stellt das Web in den Mittelpunkt. Applikationen für ChromeOS werden als Webapplikationen daherkommen und im Browser ablaufen. Sie sind dabei nicht auf ChromeOS beschränkt, sondern funktionieren auch in anderen modernen Browsern.